Betonsanierung

Parkhaus P5 wird einen Monat für Kurzzeitparker geschlossen

Sanierungsarbeiten an einer Betonstütze auf Ebene 2. Die Arbeiten werden von der Hamburger Firma BeKor geleistet.

Sanierungsarbeiten an einer Betonstütze auf Ebene 2. Die Arbeiten werden von der Hamburger Firma BeKor geleistet.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Bochum.  Das Parkhaus P5 wird einen Monat lang für Kurzzeitparker geschlossen. Es wird saniert. Dauerparker sind von der Schließung nicht betroffen.

Das Parkhaus P5 an der Brückstraße wird einen Monat lang für Kurzzeitparker gesperrt. Grund sind die derzeitigen Sanierungsarbeiten an dem Gebäude. Die Schließung für Kurzzeitparker ist für die Zeit vom 29. Juli bis 25. August geplant. Dauerparker können das P5 aber auch in dieser Zeit weiterhin nutzen. Sie finden in den Parkebenen 0 und 1 einen Platz.

Zur Begründung teilte die Bochumer Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft mit, dass mit der Teilschließung die gesamten Sanierungsarbeiten früher beendet werden könnten. „Die Maßnahme gibt uns die Möglichkeit, die komplexe Erneuerung der Parkhausrampen schneller als geplant durchzuführen“, sagt Michael Blech, technischer Leiter des Parkhausbetriebes der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft. Diese Arbeiten hätten sonst erhebliche Einschränkungen für Parkkunden bedeutet.

2,8 Millionen Euro Gesamtkosten sind veranschlagt

Ursprünglich sollte das P5 im Mai 2020 fertig saniert sein. „Das versuchen wir zu verkürzen“, sagt Volker Brico, Prokurist des Unternehmens. Für die Gesamtkosten sind 2,8 Millionen Euro eingeplant.

Die Sanierung läuft seit dem vergangenen März. Trotzdem kann weiterhin die Hälfte der mehr als 700 Parkplätze genutzt werden.

Noch während der Bauphase wird das Parkhaus zwei Monate lang, im November und Dezember, komplett wieder freigegeben. Das geschieht wegen des Weihnachtsgeschäftes und des dann erhöhten Parkplatzbedarfs in der Stadt. Ab Januar 2020 wird das P5 dann wieder teilweise gesperrt.

Umwelteinflüsse haben dem Beton teilweise arg zugesetzt

Die Sanierung ist erforderlich, weil die Bausubstanz des P5 großteils aus den 60e-Jahren stammt. Chloride (Salze) und andere Umwelteinschlüsse haben dem Beton innerhalb der Parkebenen und an den Fassaden teilweise arg zugesetzt. Einmal musste sogar ein ganzer Bodenbereich komplett neu betoniert werden.

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