Anzeige
Kornharpener Runde

Wie sich die Kornharpener besser vernetzen wollen

Zeit für ein Gruppenfoto: Bei der „Kornharpener Runde“ kommen Akteure aus den verschiedensten Bereichen und Bürger zusammen.

Foto: Dietmar Wäsche

Kornharpen.   An zwei Terminen im Jahr treffen sich Bürger und Akteure zur „Kornharpener Runde“. Dort werden Probleme besprochen und Projekte initiiert.

Anzeige

Alle paar Monate setzen sich die verschiedensten Leute in der Begegnungsstätte „Im Hole 17“ zusammen. Dann treffen sie sich zur „Kornharpener Runde“. Die soll „ein Instrument zur Vernetzung von Institutionen, Gewerbetreibenden und Bürgern“ sein. „Ziel ist es, miteinander in Kontakt zu kommen“, erläutert Paul Roos, Schulleiter der Lina-Morgenstern-Schule, der die vergangene Runde moderiert hat.

Initiator ist das Kornharpener Initiative-Team

Eigentlicher Initiator ist das Kornharpener Initiative Team (KIT). „Wir haben den Gedanken aufgenommen, eine Stadtteilkonferenz in Kornharpen abzuhalten“, erläutert Horst Fischer. Die kenne man schließlich bereits aus Stadtteilen wie Grumme.

Erstmalig fand eine solche Konferenz im März 2017 in Kornharpen statt, schon im Juli des Jahres hatte sie einen neuen Namen: Kornharpener Runde. Eingeladen wurden Bürger, Vertreter von Kirchen, Schule und Sportverein sowie Geschäftsleute. „Beim ersten Mal kamen an die 40 Leute“, erinnert sich Fischer.

Anzeige

Diese Zahl sei später gesunken. „Es war zunächst nicht klar, in welchem Rhythmus wir die Runde abhalten. Es können auch nicht immer alle Teilnehmer.“ Neue Interessenten können sich stets anschließen. „Es kommen derzeit vor allem Senioren aus dem Viertel“, erläutert Roos.

„Ein bisschen überfordert“ sei das ehrenamtliche KIT-Team mit der Organisation gewesen. „Wir fühlen uns als normale Mitglieder der Runde. Daher übernehmen jetzt andere Einladungen und Moderationen.“

Bürger erzählen, wo Ihnen der Schuh drückt

Während der Veranstaltungen erzählen vor allem Bürger, wo ihnen der Schuh drückt. Im nächsten Schritt geht es dann an die Lösungssuche. „Umwelt, Lärm, Verkehr und Begegnungsstätten gehören zu den großen Problemfeldern. Aber auch die Tatsache, dass wir nur an eine Buslinie angeschlossen sind“, erläutert Horst Fischer.

Bislang habe besonders das KIT-Team hier die Lösungssuche übernommen, er ist aber optimistisch, dass sich das mit der Zeit weiter ausgleichen wird.

Erste Kooperationen entstehen

Große Projekte sind laut Fischer noch nicht aus der Runde entstanden. Schulleiter Roos ist trotzdem zufrieden: „Schüler wurden vom Seniorentreffpunkt eingeladen, Zeitzeugen zu interviewen. Daran zeigt sich, dass es nicht die großen Projekte sein müssen, auch die kleinen Geschichten sind Erfolge.“

Für die Zukunft wünschen sich Fischer und Roos, dass mehr Gewerbetreibende zu den Treffen kommen. Noch immer befinde man sich aber im Aufbauprozess.

Anzeige
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben