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Tag des Danks an ehrenamtliche Helfer

Beim Ehrenamtstag der Diakonie gab es Workshops, wie den für Gospelgesang. Bei diesem standen auch Dehnübungen auf dem Programm.

Beim Ehrenamtstag der Diakonie gab es Workshops, wie den für Gospelgesang. Bei diesem standen auch Dehnübungen auf dem Programm.

Foto: Olaf Ziegler

Nord.  Diakonie Ruhr dankt ihren Freiwilligen mit einem Ehrenamtstag. Ohne sie wäre die Betreuung von Seniorenheim-Bewohnern nicht möglich.

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Besuchsdienst, Betreuung im Café, Senioren im Alltag begleiten: Die Bandbreite für ehrenamtliche Arbeit in den Seniorenheimen und der Altenhilfe bei der Diakonie Ruhr ist groß. Rund 500 Ehrenamtliche wirken dort Jahr für Jahr ohne großes Aufheben um ihre Person mit. Unter dem Motto „Zauber des Alltags“ dankte nun der Fachbereich Altenhilfe der Diakonie seinen Helferinnen und Helfern beim 14. Ehrenamtstag. Gut 100 Aktive aus neun Altenzentren sowie weiteren Bereichen der Altenarbeit kamen und ließen sich ausnahmsweise selbst einmal verwöhnen.

Bläserensemble zur Unterhaltung

„Sie sind die Zauberinnen und Zauberer für unsere Bewohner und Mitarbeiter im Alltag unserer Einrichtungen. Sie sind die, die allen ein Lachen schenken. Dafür wollen wir Ihnen Danke sagen“, freute sich Doris Brandt, Leiterin der „Offenen Altenarbeit“ der Diakonie, bei ihrem Grußwort. Der Diplom-Sozialpädagogin war darin vor allem eins wichtig: „Sie helfen anderen, ohne nach sich selbst zu fragen.“ Sie spielte damit auf den egoistischen Zeitgeist an.

Der Dank drückte sich vielfältig aus: Ein Sektempfang mit dem Blechbläserensemble „Just Brass“ sowie ein Mittagessen zum Auftakt. Sechs Workshops sowie eine Zaubershow mit Mister Tom zum Abschluss folgten. „Wir werden hier richtig verwöhnt“, sagte die ehrenamtliche Christel Nalik von der Grummer Frauenhilfe, die bei der Offenen Altenarbeit mitwirkt.

Anregungen für die Altenarbeit

Zufrieden waren auch Ingrid Henning und Marion Ziplatta. Im Altenwohnheim Rosenberg betreuen die beiden Ehrenamtlichen den Kiosk und begleiten die Clubnachmittage im Café. „Ich freue mich immer wieder auf diesen Tag, weil ich hier Anregungen für meine Arbeit bekomme“, strahlte Ziplatta, die zum Angebot Seidenmalerei ging. Zum zehnten Mal war die Seniorin inzwischen dabei, während Henning seit 2016 mitkommt. „Seit 2015 bin ich nun Ehrenamtliche“, erklärte sie zum Hintergrund. Henning lobte den Erfahrungsaustausch mit anderen Ehrenamtlichen.

Den Ehrenamtstag organisierten die Hauptamtlichen Bärbel Abrolat, Doris Brandt, Sabrina Poschmann, Manuela Söhnchen, Heike Scholz. „Unsere Ehrenamtlichen sind uns sehr wichtig. Wir wollen gerne ein Zeichen der Dankbarkeit setzen“, erklärte Söhnchen.

2004 wurde Tag ins Leben gerufen

„Viele der Angebote für unsere Bewohner könnten wir ohne unsere Ehrenamtlichen nicht leisten“, so die Diakonisse weiter.

Reinhard Quellmann, Leiter und Geschäftsführer des Fachbereichs Altenhilfe bei der Diakonie Ruhr, bestätigte: „Der Ehrenamtstag ist für uns ein wichtiger Pfeiler bei der Begleitung unserer Ehrenamtlichen.“ In 2004 rief er den Tag mit seinem Team ins Leben.

500 Ehrenamtliche arbeiten in neun Altenheimen

500 Ehrenamtliche sind derzeit in neun Alten-Einrichtungen in Bochum und Witten aktiv. Hinzu kommen der evangelische Betreuungsverein, die Diakonischen Dienste Bochum sowie die Offene Altenarbeit als ehrenamtliche Betätigungsfelder.

Interessenten an der ehrenamtlichen Arbeit in den Altenheimen wenden sich an die Heimplatzvermittlung: 0234/ 9133-283. Erreichbar: Mo bis Do, 9 bis 15 Uhr, freitags 9 bis 14 Uhr. Die Altenhilfe ist auch ansprechbar: 0234/ 610 47 91

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