Viel Programm

Stadtteil Hofstede kann beim Fest seine Stärken zeigen

Die Frauengruppe des MGV Einigkeit 1880 Bochum-Marmelshagen war auch dabei.

Die Frauengruppe des MGV Einigkeit 1880 Bochum-Marmelshagen war auch dabei.

Foto: Dietmar Wäsche

Hofstede.   Zum dritten Mal hat am Wochenende das Stadtteilfest Hofstede die Menschen angelockt. Das Programm bot viel Abwechslung.

Trotz Aprilwetters schauten viele Hofsteder auf dem Schulhof der Emil-von-Behring-Schule vorbei, auf dem ein buntes Programm angeboten wurde. Besonders die kleinen Gäste, aber erstmals auch die Senioren, standen im Mittelpunkt des von der „Hofsteder Runde“ organisierten Open-Air-Festes.

An der Emil-von-Behring-Schule herrschte ein reges Treiben. Rund 25 mitwirkende Vereine, Schulen, Kindertagesstätten und Initiativen hatten auf dem Schulhof Stände aufgebaut und luden zum Verweilen ein. In der Mitte des Platzes stand eine Bühne, auf der kleine und große Künstler an diesem Tag ihren „großen Auftritt“ hatten.

Musik und Aufführungen

Dazu gehörten nicht nur der Schulchor und Aufführungen von Kitas und Kindergärten, sondern auch Musik. Sowohl der Männerchor (46 Mitwirkende) als auch der Frauenchor (33 Mitwirkende) der MGV „Einigkeit“ 1880 Bochum-Marmelshagen traten auf. Und zwischendurch wuselten bunt bemalte Kinder mit ihren Spielgeräten oder der TSV Hordel führte in der Turnhalle Vorführungen und Mitmachaktionen durch.

Neben dem Bühnenprogramm zogen vor allem die Angebote der Hilfsdienste viele Kinder an. Die Feuerwehr war mit einem Löschwagen und Spritzwand vor Ort, die DLRG mit einem Rettungsboot, die Verkehrswacht mit einem Fahr-Parcours und die Polizei stand Rede und Antwort. Aber auch ein Street-Soccer-Feld des VfL-Fanprojektes sowie die Hüpfburg und Spielangebote des Stadtsportbundes kamen bei den jungen Gästen gut an.

Die Feuerwehr und die Spielgeräte standen bei Philipp (8) und Güfen (10) hoch im Kurs, während dies bei Kassen (8) vor allem das Essen und die Spiele waren. Und Tifen (8) meinte strahlend: „Tolles Fest. Sonst wird hier ja nie was gemacht.“

Gute Resonanz

„Wir freuen uns über die gute Resonanz und die friedliche Atmosphäre“, betonte Heiße Rößler von der „Hofsteder Runde“. Gemeinsam mit fünf Mitstreitern hat sie im Planungsteam das Stadtteilfest seit November vorbereitet. Dankbar ist das Team für die vielen „Wiederholungstätern“ bei den Mitwirkenden, aber auch für einige neue Angebote, wie von der DLRG, der Verkehrswacht und vom Seniorenbüro. „Neu ist in diesem Jahr außerdem eine Senioren-Ecke“, betonte sie.

Die „Hofsteder Runde“, die Heiße Rößler moderiert, möchte mit dem Stadtteilfest vor allem „die Gemeinschaft und Synergien fördern“ sowie „sichtbar machen, was im Stadtteil passiert“. Aber das Wichtigste ist: „Die Geselligkeit und das Hofstede zusammen feiert“. Und der Trend bei den Gästen des Mehrgenerationenfestes „geht eindeutig nach oben“, freuen sich Rößler und ihre Mitstreiter. Unterstützung gibt es dabei aus vielen Teilen des Stadtteils und aus der Politik: Bürgermeisterin Gaby Schäfer hielt ein Grußwort und die Bezirksvertretung stellte 1000 Euro für das Fest zur Verfügung.

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