Kita-Renovierung

Innenumbau der Kita Finefraustraße in Hordel erfreut Kinder

Wasser marsch: Luisa (4, von rechts), Lea (4), Hannah (5), Jana (2), Nele (4), Pia (3) und Tom (6) im neuen Waschraum.

Wasser marsch: Luisa (4, von rechts), Lea (4), Hannah (5), Jana (2), Nele (4), Pia (3) und Tom (6) im neuen Waschraum.

Foto: Wicho Herrmann

Hordel.  Für 59.000 Euro wurde die Kita Finefraustraße in Hordel renoviert. Ohne die Initiative von Eltern und Förderverein hätte es aber nicht geklappt.

Schwarz-weiß präsentiert sich das Fachwerk der Evangelischen Kindertagesstätte Fine­fraustraße in der denkmalgeschützten „Kolonie Dahlhauser Heide“. Das sieht gut aus, verweist aber auch auf das hohe Alter des Gebäudes. „Es stammt von 1910“, erklärt Kita-Leiterin Elke Finger-Zirkler am Tag der offenen Tür der Einrichtung. „Im Grunde gibt es immer etwas zu tun an und in dieser altehrwürdigen Kita“, erklärt die Leiterin nachdenklich zu dem Haus.

Die Erzieherinnen sind glücklich

Aktuell sind die 55-jährige Erzieherin und ihr siebenköpfiges Team aber glücklich. Stolz präsentieren sie den zahlreichen Gästen die baulichen Veränderungen. Das beginnt schon im Eingangsbereich beim Windfang, der die Besucher nicht sofort im großen historischen Spielraum stehen lässt.

Eine neue, abgeschlossene Garderobe für den Nachwuchs gibt es gleich nebenan, so dass diese kaum Sand vom Spielplatz vor der Tür hin­einbringen. Zur Größe und Ordnung erklärt Katharina (6): „Ich habe jetzt ein Fach, wo Jacke und Schuhe nicht mehr getrennt voneinander sind.“ Selbst der Kuschelhund findet Platz.

Neuer Waschraum ist Prunkstück

Das Prunkstück aber ist der neue Waschraum. Drei Waschbecken, eine Dusche und neue kindgerechte Toiletten hat der Nachwuchs nun. „Die bisherige Einrichtung aus den 70er Jahren entsprach nicht mehr heutigen Standards“, sagt Elke Finger-Zirkler. An Waschbecken und Dusche experimentieren die Kinder nun gerne. „Zwischenzeitlich mit nassem T-Shirt“, wirft eine Mutter lachend ein.

Eltern haben kräftig mitgeholfen

Zufrieden ist auch Stephan Rodepeter. Der Vater von Nele riss in den Sommerferien das ehemalige Badezimmer und die Garderobe in zweitägiger Arbeit mit sechs weiteren Leuten ab. „Staubte ziemlich. Jetzt ist alles super geworden“, sagt er. Elternrat Sarah Lehmann freut sich, dass alles viel heller ist.

Für die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Yvonne Krause zählt: „Viele haben mit angepackt, dass unsere Kita wieder baulich besser dasteht.“ Hier hakt Leiterin Finger-Zirkler ein. „Von unserem Träger zugewiesene Mittel machten das möglich. Ohne den Förderverein und die aktive Elternschaft hätten diese aber nicht für den heutigen Ausbau gelangt.“ Heißt in Zahlen: 10.000 Euro Spenden von Eltern und Förderverein bei einer Gesamtinvestitionssumme 59.000 Euro. Zukünftig besteht Bedarf an einer neuen Küche, einem Kinderrestaurant und vor allem Schallschutz.

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