Karneval

Hammer Jecken feiern ausgelassen Karneval

DIm Saalbau an der Dorstener Straße herrschte Bombenstimmung. Viele der Gäste erschienen kostümiert.

DIm Saalbau an der Dorstener Straße herrschte Bombenstimmung. Viele der Gäste erschienen kostümiert.

Foto: Dietmar Wäsche

Hamme.  Karneval der KAB Herz Jesu mit der Kolpingspielschar Höntrop. Tanzmariechen und Männerballett gehören zu den Bühnen-Favoriten.

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Beim Saalkarneval der KAB Herz Jesu Hamme ging es wieder rund. Das vierstündige Programm der Kolpingspielschar Höntrop sowie des „Hammer Sportlichsten Sekt Vereins“ (HSSV) ließ bei den Besuchern keinen Wunsch offen. Das Motto hieß: „60 Jahre Tanz, Gesang & Bütt: Bei Kolping feiern alle mit“.

Die Gäste zeigten sich bestens gelaunt. „Eigentlich ist alles schön“, urteilten die beiden Schwestern Helga und Ilse Engel und lachten, während sie beim „Can Can“ des Männerballetts kräftig mitklatschten. Auch Marianne Meling und Rosemarie Stelten mit ihren feschen Matrosenhütchen amüsierten sich prächtig, hatten auch ihre Favoriten. „Die Tanzmariechen waren gut. Sie boten gelungene Akrobatik bei ihren anmutigen Auftritten“, fand Helga Engel. Marianne Meling war von den Auftritten der Komiker Christiane Holthausen als „Klementine“ und Stefan Weyers als HB-Männchen angetan. „Sie hatten so kernige Sprüche drauf“, so die Seniorin.

Gardetänzer beweisen akrobatisches Talent

Holthausen und Weyers ließen es krachen: Sie traten auf als seit 15 Jahren verheiratetes Ehepaar, das sich einen Rosenkrieg auf der Bühne lieferte. Diesen garnierten sie passend zu ihren Verkleidungen mit seit den 70er Jahren bekannten Werbesprüchen. Weyers ging immer wieder „in die Luft“, während Holthausen sich „strahlend rein“ fühlte. Und die Leute im Saal gingen beim vorgespielten Beziehungsdrama fröhlich mit.

Viel sportliches Geschick boten wiederum die Auftritte der Tanzmariechen und Gardetanzgruppen der Höntroper. „Gut ein Drittel unserer über 70 Akteure besteht aus unserem Nachwuchs“, sagte die zweite Vorsitzende der Kolpingspielschar, Anja Auth-Tenner. Ob Spagat, Radschläge oder Bein bis an den Kopf heben: Die gelenkigen Mädchen präsentierten sich zum rasanten Tempo der Marschmusik und kassierten kräftigen Applaus.

Hammerinnen begeistern im Synchrontanz

Tanzauftritte ganz anderer Art boten das Männerballett sowie die 13 HSSV-Damen. Während die kernigen Männer in weißen Strumpfhosen mit Tütü eine gelungene Verulkung des Balletttanzes darboten, begeisterten die Hammer Tänzerinnen mit Synchrontanz in fantasievollen Kostümen. Etwa als „Ghostbusters“ zum gleichnamigen Filmsong. Noah (7) sorgte als Gespenst winkend für Lacher: Er ließ sich nicht fangen.

Für einen kernigen Abschluss sorgten die vier Stimmungssängerinnen von „Herzblut“: Beim Playback von bekannten rheinischen Karnevalsliedern sangen alle im Saal begeistert mit. „Das Programm ist super. Wir sind total begeistert“, lachten Clown Johannes Dobala und Matrosin Birgit Stolz, während sie mitschunkelten.

1983 gab’s den ersten KAB-Saalkarneval

Der erste Saalkarneval der KAB Herz Jesu Hamme fand 1983 statt. Partner war St. Antonius aus Stahlhausen. Ab 1985 übernahm die Kolpingspielschar Höntrop diese Aufgabe.

Der Karneval der Kolpingspielschar feiert in diesem Jahr runden Geburtstag: Die Gemeinschaft beging die 60. Session.

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