Kindergarten

Eltern frischen das Außengelände des Kindergartens auf

Viele Eltern brachten beim Frühjahrsputz das Außengelände der Kita auf Vordermann.

Viele Eltern brachten beim Frühjahrsputz das Außengelände der Kita auf Vordermann.

Foto: Wicho Hermann

Hordel.   Frühjahrsputz: Eltern und Kinder erneuern das Außengelände der Ev. Kindertagesstätte Finefraustraße. 50 Tonnen Sand wurden ausgewechselt.

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In einer groß angelegten Frühjahrsputzaktion frischten 50 Mütter, Väter und Kinder das Außengelände der Kindertagesstätte Finefraustraße (Kita) auf. Dabei erneuerten sie den Fallschutz unter den Spielgeräten, strichen die Balken des Laubengangs und legten Beete an. Darunter auch ein Hochbeet für die Kinder.

„Es ist schon klasse, dass wir als Personal Wünsche äußern können und Hilfe bekommen“, strahlte die kommissarische Kita-Leiterin Elke Finger-Zirkler (53). Sie schaute dabei in die Runde: Überall strengen sich Eltern an, die Außenanlage wieder tipp-topp zu machen.

27 Tonnen neuer Sand

Kernstück des Projektes unter Bauleitung von Mutter Denise Hein war das Auswechseln des Sandes auf der gesamten Spielfläche. Elke Finger-Zirkler: „Mit einem ausgeliehenen Bagger kofferten die Eltern bereits über 50 Tonnen Sand aus.“ 27 Tonnen neuer Sand wurden anschließend mit Schubkarren verteilt. Der Sand dient als Fallschutz unter den Spielgeräten. Auch ein neuer Sandkasten entstand.

Die Aktion organisierte der Förderverein zusammen mit dem Elternrat. „Zuvor haben wir schon die Kindergartenräume gestrichen“, berichtete Katharina Macholl, die gemeinsam mit Yvonne Kruse den neuen Vorstand des Fördervereins bildet. „Unser Sprachrohr ist der Elternrat“, erklärte die Mutter weiter: „Dieser hilft uns, die Eltern anzusprechen, denn nur so bleibt der Förderverein lebendig.“

Der Förderverein sorgt auch für Anschaffungen. So gab es jüngst auf Wunsch der Erzieherinnen eine kindgerechte Werkbank, an der der Nachwuchs sägt, schraubt und hämmert. Zudem wurde ein Experimentiertisch gekauft. „Hier untersuchen die Kinder spielerisch die physikalischen Eigenschaften von Wasser“, erklärte die Leiterin. Die Kinder werden auch bei solchen Entscheidungen nach ihren Interessen gefragt.

Spiel- und Leseecken als Rückzugsräume

Die Eltern engagieren sich aus guten Gründen: „Ich möchte, dass sich unsere Kinder hier wohl fühlen“, erzählte Jenny Bartkowiak vom Elternrat. „Wenn sie gerne hier sind, geht es uns Eltern auch viel besser“, ergänzt Tanja Steinmann. Für die Zukunft haben sich die Elternrätinnen, der Förderverein und die Kita noch viel vorgenommen. So soll der Eingangsbereich des historischen Fachwerkhauses nach modernen energetischen Kriterien gestaltet werden, neue Kinder-Garderoben sowie Spiel- und Leseecken als Rückzugsräume entstehen.

>>Kita lädt zum Tag der offenen Tür

Krupp gründete die Kita als ev. Kleinkindschule um etwa 1910. Damals entstand die Kapskolonie. Diakonissen aus Witten übernahmen über Jahrzehnte die Leitung. Heute ist die Einrichtung in der Trägerschaft der Ev. Kindergartengemeinschaft Bochum.

Am Samstag (29.) lädt die Kita, Finefraustraße 2, zum Tag der offenen Tür, von 10 bis 17 Uhr. Motto: „Viva la Reformation“.

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