Einkauf

Neue „LA-Card“ soll die Wirtschaft in Langendreer ankurbeln

So sieht die neue „LA-Card“ aus. Sie soll die Kaufkraft im Stadtteil halten und den Einkauf über ein Bonus- und Punktesystem attraktiver machen.

So sieht die neue „LA-Card“ aus. Sie soll die Kaufkraft im Stadtteil halten und den Einkauf über ein Bonus- und Punktesystem attraktiver machen.

Foto: Eberhard Franken

Bochum-Langendreer.   Mit einem Bonus- und Punktesystem will die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof den Einkauf im Ort attraktiver machen. Man kann damit auch Gutes tun.

Von Langendreerern für Langendreer ist die neue Idee, die im Stadtteil gerade mehr und mehr Profil gewinnt. Es geht darum, den eigenen Ortsteil wirtschaftlich zu stärken, die Kaufkraft mit dem Sammeln von Punkten vor Ort zu binden und zu bündeln. Mit der neuen „LA-Card“ soll dies alles gelingen.

Lokale Geschäftsleute werden ab sofort angesprochen

Ab dem 10. Juni sprechen Akquise-Teams der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) alle lokalen Geschäftsleute an, um sie für die Teilnahme an dem neuen Bonus- und Punktesystem zu gewinnen, das allen – Kunden wie Geschäftsleuten – Vorteile bringen soll. Noch ist die „LA-Card“ ein ambitioniertes Projekt, das aber am 5. Oktober, zum traditionellen Herbstmarkt der WAB, den Kunden vor Ort vorgestellt werden soll. „Bis dahin haben wir Zeit, bei den Geschäften möglichst viele Partner zu werben“, sagt Stadtteilmanager Karsten Höser, „die das Projekt mit Leben – und natürlich mit Punkten - füllen sollen. Und werden.“

Angebot geht über das Payback-Prinzip hinaus

Dass dies gelingt, davon ist der Vorstand der WAB rund um den langjährigen Vorsitzenden Michael Koch überzeugt. Das Sammeln von Payback-Punkten kennen die meisten Kunden. „Unsere ,LA-Card’“, stellt Michael Koch fest, „geht allerdings noch weiter.“ Die beim Einkauf gesammelten Punkte können Kunden nämlich nicht nur selbst behalten und irgendwann den erreichten Gegenwert bei „LA-Card“-Partnern einlösen. „Es ist auch möglich, die Punkte einem Verein zu spenden, der im Verbund der ,LA-Card’ angemeldet ist.“ Einkaufen und gleichzeitig Gutes tun.

Langendreerer Unternehmen setzt das Konzept um

Es ist im Übrigen ein Langendreerer Unternehmen, das die „LA-Card“ und die gesamte digitale Infrastruktur stemmt: Hendrik Hüniger hat mit seiner Firma ReBoS dieses Konzept schon in anderen Städten mit großem Erfolg umgesetzt und freut sich darauf, dass bald auch in seiner Heimat der Startschuss fällt.

Es wird einen eigenen Internet-Auftritt für die „LA-Card“ geben. Dort wird das Konzept verständlich erklärt – und dort können sich in der nahen Zukunft Kunden ebenso anmelden wie Geschäftsleute, die bei der „LA-Card“ mitmachen wollen. Auf dieser Website findet der Interessierte dann alle Partner und deren aktuelle Angebote.

Händler werden von der Werbegemeinschaft unterstützt

„Jeder unserer Geschäftspartner“, erklärt Karsten Höser, „kann zu jeder Zeit spezielle Sonderangebote einstellen, die dann z.B. auch über einen eigenen Newsletter im Kundenkreis beworben werden.“ Das Konzept macht es den Beteiligten einfach, ihre Angebote auf der „LA-Card“-Website online zu stellen. Gern leistet dabei aber auch ReBoS die möglicherweise benötigte Hilfe. „Nicht alle Geschäftsleute sind nahe dran am Internet und am e-Business“, stellt Michael Koch fest. „Denen helfen wir, sich zügig einzuarbeiten, oder unterstützen sie dauerhaft mit unserem Service.“

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