Uni-Center

Neue Hoffnung für eine Sanierung des Uni-Centers in Bochum

Das Uni-Center am Hustadtring aus der Vogelperspektive. Der Gebäudekomplex muss dingend in Schuss gebracht werden.

Das Uni-Center am Hustadtring aus der Vogelperspektive. Der Gebäudekomplex muss dingend in Schuss gebracht werden.

Foto: Gero Helm

Bochum-Querenburg.   Der Eigentümer des Uni-Centers zeigt sich in Sachen Gehweg-Sanierung gesprächsbereit. Auch der Investitionsstau soll abgearbeitet werden.

An Kritik am Eigentümer des Uni-Centers, der Grand City Property (GCP) aus Berlin, mangelte es in den letzten Jahren nicht. Der Vorwurf, es sei schwierig zu kommunizieren und es fehle ein Konzept, den in die Jahre gekommenen Komplex wieder in Schuss zu bringen, wurde jetzt wiederholt in der Bezirksvertretung Süd laut.

Konkret ging es mal wieder um das Pflaster der Ladenzeile, das dringend saniert werden muss. Problem: Für den Untergrund ist der Eigentümer zuständig, für den oberen Teil die Stadt. Nur: Beide fanden bisher schwer zusammen.

Ein Antrag von SPD und Grünen, der die Stadt damit beauftragt, die Kosten für eine Erneuerung des Pflasters zu ermitteln, soll nun helfen. „Denn der Eigentümer erwartet von der Stadt eine Kostenschätzung“, sagt Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf (SPD).

Das sagt die Grand City Property

Dies bestätigt auch die Grand City Property auf WAZ-Anfrage. „Wir haben das Thema Unterbau/Bodenbelag auf der planerischen Agenda“, teilt Pressesprecherin Katrin Petersen mit. „ Eine notwendige Voraussetzung zur Umsetzung ist natürlich eine Einigung mit der Stadt und den Mietpartnern sowie grundlegend erst einmal die Verfügbarkeit städtischer Mittel für die Arbeiten im Zuständigkeitsbereich und Eigentum der Stadt.

Sollten diese Mittel auf städtischer Seite bewilligt werden, können wir auf dieser Basis die bereits laufenden Gespräche weiter fortsetzen.“

Das große Ganze betreffend kündigt Katrin Petersen einen Entwicklungsplan für das Uni-Center an. Dieser werde gerade erarbeitet. Petersen: „Ein gemeinsamer konkreter Austausch mit den städtischen Fachbereichen ist für Anfang 2019 avisiert.“

GCP sieht gutes Potenzial für das Uni-Center

Dann soll auch ein von GCP bereits im letzten Jahr in Auftrag gegebenes Einzelhandelsgutachten vorliegen. Petersen weiter: „Der Investitionsrückstau aus Zeit des Voreigentümers ist allgemein bekannt und muss nun schrittweise aufgearbeitet werden. Das packen wir an, denn wir sehen sehr gutes Potenzial für das Uni-Center, das wir ausschöpfen möchten.“

Mangelhafte Kommunikation sieht die Grand City Property übrigens nicht. „Selbstverständlich sind wir als Eigentümer in Kontakt mit verschiedenen Akteuren in Bochum – von Verwaltung über Wirtschaftsförderung bis hin zur obersten Spitze von Politik und Verwaltung“, sagt Katrin Petersen. Insofern finde hier ein Austausch regelmäßig und an verschiedenen Stellen statt. „Stadt und Objektverwaltung sind in gutem operativen Austausch miteinander.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben