Ümminger See

Neue Grill-Regeln am Ümminger See in Bochum zeigen Wirkung

Das Grillen am Ümminger See ist seit Wochen ein Thema. Polizei und Ordnungsamt kontrollierten am vergangenen Wochenende, ob die neuen Regeln eingehalten werden.

Das Grillen am Ümminger See ist seit Wochen ein Thema. Polizei und Ordnungsamt kontrollierten am vergangenen Wochenende, ob die neuen Regeln eingehalten werden.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die neuen Grill-Regeln am Ümminger See in Bochum werden vorwiegend akzeptiert. Das ergab die jüngste Kontrolle. Strafzettel gab es aber auch.

Die neuen Spielregeln zum Grillen am Ümminger See werden von den meisten Bürgern angenommen und eingehalten. Das berichten jedenfalls Ordnungsamt und Polizei, die am vergangenen Wochenende rund um dem See im Bochumer Osten Kontrollen durchgeführt haben.

Seit Monaten, eigentlich seit Jahren, steht das Thema Grillen am Ümminger See auf der Tagesordnung der Kommunalpolitik. Insbesondere die Müllberge, die nach Schön-Wetter-Wochenenden die Wiesen verschandelten, sind den Bürgern in Laer, Werne und Langendreer, die das Erholungsgebiet vor ihrer Haustür nutzen und lieben, ein Dorn im Auge. Hinzu kommt bei der Trockenheit die Angst vor einem Brand.

Zwei Grillplätze sind ausgewiesen

Ein striktes Grillverbot stand daher in diesem Jahr ernsthaft in der Diskussion, wurde aber abgewendet. Stadt und Politiker vor Ort setzen auf die direkte Ansprache der Gruppen, die sich zum Grillen am See treffen und verteilen Broschüren mit Verhaltensregeln. Gegrillt werden darf aber nur noch auf zwei gepflasterten Plätzen. Zusätzliche Müllbehälter wurden aufgestellt.

Die meisten Menschen halten sich an die neuen Vorgaben, wie die jüngste Kontrolle durch Ordnungsamt und Polizei zeigt. Samstag und Sonntag waren von mittags bis abends jeweils vier Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs. Polizisten begleiteten die Aktion.

„Die Hälfte aller Besucher grillte vorschriftsmäßig auf den gepflasterten Flächen“, berichtete ein Stadtsprecherin am Dienstag.

55 Euro Strafgeld verhängt

In 20 Fällen musste das Ordnungsamt allerdings noch einmal über die neuen Regeln informieren. Drei Menschen wurden verwarnt, weil sie nicht nur die Grillplätze ignorierten, sondern auch den Mindestabstand zu Bäumen nicht eingehalten hatten. Sie müssen nun ein Strafgeld zahlen. 55 Euro stellt die Stadt in Rechnung.

„Bei der Bevölkerung stieß die gemeinsame Aktion von Ordnungsamt und Polizei auf viel Zuspruch“, berichtet die Polizei. „Zahlreiche Menschen dankten den Beamten für die starke Präsenz.“ Weitere gemeinsame Kontrolltage seien daher geplant.

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