Ampeln

Neue Ampeln an der Brücke in Bochum-Werne stiften Verwirrung

Die Ampel steht auf Grün, signalisiert also freie Fahrt. Doch von Links kommt trotzdem ein Auto. Das sorgt an der Von-Waldthausen-Brücke für Verwirrung bei den Verkehrsteilnehmern.

Die Ampel steht auf Grün, signalisiert also freie Fahrt. Doch von Links kommt trotzdem ein Auto. Das sorgt an der Von-Waldthausen-Brücke für Verwirrung bei den Verkehrsteilnehmern.

Foto: Gernot Noelle

Bochum-Werne.  Seit Ampeln an der Von-Waldthausen-Brücke in Werne den Verkehr regeln, ist der Schulweg für Kinder sicherer. Doch jetzt beklagen sich Autofahrer.

Seit vergangenen Freitag regeln Ampeln den Verkehr rund um die Von-Waldthausen-Brücke in Werne. Dies wurde nötig, weil der Verkehr enorm zugenommen hatte, seit die Ecke Gasstraße/Auf den Holln durch eine Stadtwerke-Baustelle komplett gesperrt ist.

Brenzlige Situationen für Kinder

Das ist sie schon länger, doch erst in letzter Zeit kam es verstärkt zu brenzligen Situationen für Kinder auf deren Weg zur Von-Waldthausen-Grundschule bzw. zur benachbarten Willy-Brandt-Gesamtschule. Daraufhin hatte Grundschulleiterin Ute Klein Alarm geschlagen.

Und dieser wurde erhört. Zunächst regelten Polizisten den Verkehr an der Von-Waldthausen-Brücke. Dann wurden auf Betreiben der Polizei zwei Ampeln aufgestellt; je eine an den Einmündungen Auf den Holln/Von-Waldthausen-Straße und Wittekindstraße/Von-Waldthausen-Straße. Seitdem ist der Schulweg für die Kinder deutlich sicherer. Wollen sie die Straße überqueren, drücken sie an der Ampel und diese lässt die Autos umgehend anhaltend.

Dauergrün birgt Gefahren

Werden die Bedarfsampeln nicht benötigt, stehen sie auf Dauergrün. Was zunächst positiv klingt, birgt laut Joachim Martinius deutlich mehr Gefahr für die Autofahrer. Der Werner steuert regelmäßig über die Wittekindstraße die Von-Waldthausen-Brücke an und freut sich natürlich über Grün. „Doch von Links und Rechts kommen ja trotzdem Autos, weil dort keine Ampeln stehen“, kritisiert er. „Damit rechnet man bei Grün ja nicht unbedingt.“

Stadt: Stelle ist kein Unfallschwerpunkt

Sein Vorschlag, die Ampeln als bloße Fußgängerampeln zu kennzeichnen, kommt im Rathaus nicht gut an. „Die Ampeln funktionieren so, wie sie sollen“, stellt Stadtsprecher Peter van Dyk klar. Kollegen seien extra rausgefahren, um sich die Lage anzusehen. Zudem sei die Stelle seit Freitag nicht zu einem Unfallschwerpunkt geworden.

„Wir werden den Hinweis aber gerne aufnehmen und auch noch einmal mit der Polizei sprechen. Die kennen die Situation vor Ort ja auch“, verspricht Peter van Dyk. Eventuell werde die Ampelregelung dann nachjustiert. „Aktuell sehen wir dazu allerdings keinen Anlass.“

Baustelle soll Ende Oktober beendet sein

Die Baustelle auf der Ecke Gasstraße/Auf den Holln soll laut Stadtwerken bis Ende des Monats beendet sein. Die Arbeiten hatten sich verzögert, weil man beim Verlegen von Versorgungsleitungen im Untergrund auf Probleme gestoßen war.

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