Brände in Stiepel

Bochum: Hinweise auf Brandstiftung verdichten sich

Mehrere Hundert Strohballen sind in der Nacht zum Sonntag, 1. Dezember, in Bochum-Stiepel in Brand geraten. Schon wenige Stunden zuvor hatten ganz in der Nähe ebenfalls Strohballen gebrannt.

Mehrere Hundert Strohballen sind in der Nacht zum Sonntag, 1. Dezember, in Bochum-Stiepel in Brand geraten. Schon wenige Stunden zuvor hatten ganz in der Nähe ebenfalls Strohballen gebrannt.

Foto: Feuerwehr Bochum / Feuerwehr

Bochum.  Die Polizei ermittelt bei den brennenden Strohballen in Bochum-Stiepel vom Wochenende ausdrücklich auch mit Blick auf vorsätzliche Brandstiftung.

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Nach den beiden Bränden im Umfeld von zwei Bauernhöfen in Bochum-Stiepel vom Wochenende haben die Brandsachverständigen des 11. Kommissariats der Bochumer Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen. Was die Polizei auch an eine vorsätzliche Brandstiftung denken lässt, sei auch die Tatsache, dass die beiden Brandorte links und rechts der Königsallee kaum mehr als 100 Meter voneinander entfernt liegen.

Dort standen, wie berichtet, rund 800 Strohballen in Flammen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auch darauf, ob es nicht zu einer möglichen, nicht völlig ausgeschlossenen, Selbstentzündung des Strohs gekommen sein könnten. Am Montagnachmittag (2.) präsentierte die Polizei bereits ein erstes Ermittlungsergebnis. Die Sachverständigen konnten nach einer genauen Untersuchung des ersten Brandortes an der Haarstraße dort gleich mehrere Brandstellen nachweisen. „Das deutet ziemlich klar auf eine vorsätzliche Brandstiftung hin“, so eine Polizeisprecherin.

Die Polizei bittet auch weiterhin mögliche Zeugen um Hinweise, die von Samstagabend, 30. November, etwa 20 Uhr, bis zum frühen Sonntagmorgen gegen 1 Uhr im Umfeld der beiden Brände verdächtige oder ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Insbesondere geht es dabei um die Bereiche des Kreisverkehrs an der Königsallee sowie den sich anschließenden Straßenabschnitten der Haarstraße und der Kosterstraße.

Hinweise von Zeugen unter

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