Schwurgericht

Mordfall Hordel: Heute sollen erste Beweise auf den Tisch

Der Hauptangeklagte (37, vorn in der Mitte), rechts hinter ihm der zweite Angeklagte (24). Mit im Bild sind Verteidiger, Wachtmeister und eine Dolmetscherin.

Der Hauptangeklagte (37, vorn in der Mitte), rechts hinter ihm der zweite Angeklagte (24). Mit im Bild sind Verteidiger, Wachtmeister und eine Dolmetscherin.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Dritter Sitzungstag im Mordfall Hordel: Am heutigen Donnerstag könnte es erstmals eine Erklärung des Hauptangeklagten (37) geben.

Wenn am Donnerstag (14.) der Prozess um den Mord in der Bochumer Kappskolonie fortgesetzt wird, könnte es erstmals im ganzen Verfahren eine Erklärung des Hauptangeklagten (37) geben. Die Verteidigung hatte dies am vorherigen Sitzungstag in Aussicht gestellt.

Bisher gibt es kein Geständnis von dem wohnsitzlosen, vielfach vorbestraften Angeklagten. Ihm droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.

„Ich krieg keine Luft! Ich krieg keine Luft!“

Laut Anklage soll er 37-Jährige am 4. Februar 2019 mit einem Komplizen in das Haus eines Rentners (68) an der Sechs-Brüder-Straße in Bochum-Hordel eingedrungen sein, mit Sturmhauben maskiert und einem Brecheisen. Dort wurde das Opfer masmord in hordel- hauptangeklagter ist vielfach vorbestraftsiv geschlagen, zu Boden gebracht, gefesselt und so großflächig am Kopf mit Klebeband umwickelt, dass es qualvoll erstickte. „Ich krieg keine Luft! Ich krieg keine Luft!“ soll der Sterbende gerufen haben.

Heute wird ein umfassendes Programm zur Beweiserhebung erwartet

Auch seine Lebensgefährtin (71) wurde misshandelt. Nachher wurde das Haus nach Wertsachen durchsucht.

Angeklagt ist auch ein 24-jähriger Gelsenkirchener. Er soll der Fahrer der beiden Einbrecher gewesen sein.

Für diesen dritten Prozesstag an diesem Donnerstag hat das Schwurgericht ein umfassendes Programm zur Beweiserhebung angekündigt.

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