Rettungseinsatz

Mann stirbt nach Sturz vom Bochumer Bismarckturm

Zahlreiche Einsatzkräfte trafen Sonntag vor dem Bismarckturm ein.  

Zahlreiche Einsatzkräfte trafen Sonntag vor dem Bismarckturm ein.  

Foto: Justin Brosch

Bochum.  Rettungseinsatz am Bochumer Bismarckturm: Ein 34-Jähriger stürzte in die Tiefe und erlag seinen Verletzungen. Die Polizei vermutet einen Suizid.

Ein 34-jähriger Mann aus Lingen in Niedersachsen ist Sonntagnachmittag vom Bismarckturm im Stadtpark gestürzt. Am frühen Sonntagabend erlag er seinen lebensgefährlichen Verletzungen, berichtet die Polizei.

Sonntag um 14.18 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Mehrere Polizei-, Rettungs- und Notarztwagen eilten herbei und versorgten den bewusstlosen Mann, der vor dem Turm lag, mit zahlreichen Kräften. Nach der Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Auch drei Zeugen wurden vom Rettungsdienst versorgt

Versorgt wurden von den Rettungskräften auch drei Zeugen, die sich in den ersten Momenten nach dem Sturz um den Schwerverletzten gekümmert hatten, wie ein Feuerwehrsprecher sagte.

Am Montagmorgen teilte die Polizei auf Anfrage mit, dass es keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkungen gibt und daher von einem Suizid ausgegangen werden muss. Eine Obduktion folgt.

Das 109 Jahre alte Denkmal Bismarckturm ist 33 Meter hoch. An Wochenenden ist es zurzeit für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

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