Kriminalität

Mann aus Bochum in Lippstadt durch Messerstich verletzt

Durch einen Messerstich ist ein in Bochum lebender 21-Jähriger in Lippstadt schwer verletzt worden. (Symbolbild)

Durch einen Messerstich ist ein in Bochum lebender 21-Jähriger in Lippstadt schwer verletzt worden. (Symbolbild)

Foto: Oliver Berg / dpa

Lippstadt/Bochum.  Zu einem Streit unter Beteiligung von zwei in Bochum lebenden 21-Jährigen kam es in der Nacht zu Freitag in Lippstadt. Es gab drei Verletzte.

Bei einer Schlägerei zwischen mehreren Männern in Lippstadt (Kreis Soest) wurden in der Nacht zu Freitag (25.) auch zwei in Bochum gemeldete 21-Jährige verletzt. Einer der beiden Männer erhielt einen Messerstich in den Rücken und musste mit einer tiefen Fleischwunde in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Wie die Polizei in Soest mitteilt, kam es dort gegen 1.13 Uhr zu einer heftigen Auseinandersetzung unter zwei Personengruppen. Möglicherweise ereignete sich der Vorfall im Drogenmilieu. Dazu laufen aber noch Ermittlungen. Die Gruppen seien zufällig aufeinander getroffen. Zu der fünfköpfigen Gruppe gehörten zwei 21-jährige Männer, die in Bochum leben, und ein 24-jähriger Mann aus Bremerhaven. Die andere Gruppe soll aus etwa sechs bis sieben Personen bestanden haben.

Polizei in Soest ermittelt weiter

Im Zuge der Auseinandersetzung flüchtete die erste Gruppe. Dabei wurden die beiden 21-Jährigen und der 24-Jährige verletzt. Ein Mann aus der verfolgenden Gruppe stach einem der 21-Jährigen ein Messer in den Rücken. Die Verfolgten konnten sich schließlich in eine Gaststätte retten. Die Verfolger flüchteten daraufhin. Die Bereitschaft mit der herbeigerufenen Polizei zusammen zu arbeiten, habe sich laut Polizei in Grenzen gehalten.

Schließlich konnten die Opfer vier Tatverdächtige benennen. Es handelt sich dabei um drei Männer, die in Lippstadt leben (23, 25 und 26 Jahre alt) und einen 25-jährigen Mann, der in Anröchte lebt. Wer von den vier Tatverdächtigen das Messer geführt haben soll ist nicht bekannt. Die Tatwaffe konnte nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen dauern an.

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