Lutherkirche wird zur kreativen Spielwiese

Langendreer.   Die leer stehende Lutherkirche in Langendreer, Alte Bahnhofstraße 166, wird für fünf Wochen zum Kreativlabor des „Festivals der urbanen Produktion“ (LutherLAB). Zum Start am heutigen Samstag (16.) sind alle Interessierten von 14 bis 20 Uhr zum großen Mitmach-Eröffnungsfest eingeladen. Gemeinsam mit dem Essener Möbelbauprojekt Eltingmöbel können alle Teilnehmenden Holzmöbel für das Festival selber bauen. Sie können zudem alte T-Shirts mitbringen und bedrucken.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die leer stehende Lutherkirche in Langendreer, Alte Bahnhofstraße 166, wird für fünf Wochen zum Kreativlabor des „Festivals der urbanen Produktion“ (LutherLAB). Zum Start am heutigen Samstag (16.) sind alle Interessierten von 14 bis 20 Uhr zum großen Mitmach-Eröffnungsfest eingeladen. Gemeinsam mit dem Essener Möbelbauprojekt Eltingmöbel können alle Teilnehmenden Holzmöbel für das Festival selber bauen. Sie können zudem alte T-Shirts mitbringen und bedrucken.

Das Motto des Mitmach-Festivals lautet „Langendreer selber machen!“. Das LutherLAB lässt dafür eine Werkstatt, einen Seminarraum und einen Begegnungsort entstehen. Dabei dreht sich alles um die Frage, was Urbane Produktion im Stadtteil bedeuten kann. Von handwerklicher Kleinproduktion über innovative und nachhaltige Fertigung von Material bis zur gemeinschaftlichen Produktion, Reparatur und mehr. In Bau- und Praxisworkshops, Seminaren, Vorträgen und offenen Angeboten zum Austausch und zur Vernetzung steht das kreative Potenzial in Langendreer im Mittelpunkt.

Das Festival wird vom Forschungsprojekt UrbaneProduktion.ruhr in Kooperation mit dem Kulturzentrum Bahnhof Langendreer veranstaltet. Die Partner im Forschungsprojekt sind das Institut für Arbeit und Technik, das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung, die Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum und der Verein „Die Urbanisten“.

Hintergrund: Die so genannte „Urbane Produktion“ ist das Kernanliegen eines Forschungsprojektes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es geht darum, urbane Räume wieder als Produktionsstätten zu nutzen. Dabei spielen altindustrielle Regionen eine ganz besondere Rolle. Als urbane Produktion werden alle Aktivitäten der lokal eingebetteten Produktion von Waren und Dienstleistungen verstanden. Die lokale Ökonomie stellt einen wichtigen Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung dar. Daher ist der Ansatz der urbanen Produktion ein denkbarer Impulsgeber für eine nutzungsgemischte, lebenswerte Stadt mit kurzen Wegen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik