Literatur

Literaturfest in Bochum setzt aufs Wort in der Digital-Ära

Wolfgang Welt hatte eine große Nähe zum Schauspielhaus, wo er nicht nur als Nachtportier arbeitete, sondern auch als Statist wirkte.

Wolfgang Welt hatte eine große Nähe zum Schauspielhaus, wo er nicht nur als Nachtportier arbeitete, sondern auch als Statist wirkte.

Foto: Schauspielhaus / WAZ

Bochum.  Das Festival „Wort Wort Wort“ setzt im November in Bochum einen literarischen Akzent. Auch Kult-Autor Wolfgang Welt kommt zu Ehren

Der Titel sagt schon alles: „Wort Wort Wort“ heißt ein neues Literaturfestival, das im November in Bochum Akzente setzen will.

Literatur und Wortkunst im digitalen Zeitalter ein Forum zu verschaffen, darum geht es bei dem Festival. Kunst- und Kulturschaffende, Wissenschaftler und Studierende kommen vom 8. bis 20. November zusammen. Und das interessierte Publikum natürlich auch. Das Projekt ist Teil der städtischen „Bochum Strategie“, die Bochum als Kulturstadt weiter voranbringen will. Das Literaturfest wird in Kooperation mit der Ruhr-Universität aufgezogen und vom Kulturbüro sowie der Agentur „worthoch3“ kuratiert.

Hausbesetzung im Heusnerviertel

Vier Eigenproduktionen und die mit der RUB entwickelte Digitalkonferenz „contenthoch3“ gehören dazu. Unter den Festival-Künstlern sind der Kabarettist Jochen Malmsheimer, der Schauspieler Gotthard Lange, die Slammerin Sandra Da Vina und das Performance-Ensemble Kainkollektiv. Thematisch geht es um die „Odyssee“ von Homer, die Hausbesetzungen im Bochumer Heusnerviertel in den 80er Jahren und das Werk des Literaten Wolfgang Welt (1952-2016).

Sprechchor erinnert an Wolfgang Welt

In Erinnerung an den Kultautor aus Langendreer hat ein Sprechchor Auszüge aus dem Werk von „wow“ eingesprochen. Die Video- und Tonaufnahmen erfolgten einzeln und unter Einhaltungen aller Hygienemaßnahmen der Covid-19-Verordnungen. „Wolfgang Welt war eine Stimme für Bochum. Jetzt wird Bochum eine Stimme für ihn“, so Regisseur Gotthard Lange.

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