Mentor e.V.

Leselernhelfer sind seit zehn Jahren im Einsatz

Leselernhelfer: v.li. Christa Thoben (Mentorin), Heidrun Abel (Vorsitzende), Margret Schaaf (Vors. Bundesverband), Otto Stender (Gründer Mentorenbewegung).        

Foto: Müller

Leselernhelfer: v.li. Christa Thoben (Mentorin), Heidrun Abel (Vorsitzende), Margret Schaaf (Vors. Bundesverband), Otto Stender (Gründer Mentorenbewegung).       Foto: Müller

Bochum.   Bochumer Verein „Mentor“ unterstützt Kinder und Jugendliche. Es werden immer wieder Ehrenamtliche für Mitmachen gesucht .

Bereits zehn Jahre gibt es „Mentor – Die Leselernhelfer“. Der Verein, der sich die Lesevermittlung zur Aufgabe gemacht hat, bleibt seiner ehrenamtlichen Verpflichtung treu.

Das wurde bei der Festveranstaltung deutlich, die der Verein für seine über 500 Ehrenamtlichen jüngst im Musikforum ausgerichtet hatte. Sie gehen wöchentlich in eine Bochumer Schule, um dort eine Stunde mit einem Kind das Lesen zu üben – und so vielleicht mit der eigenen Liebe zum Buch anzustecken. Die Rektorin der Heinrich-Böll-Gesamtschule, Christiane Kampelmann-Springer, und die Kontaktlehrerin der Schule an der Fahrendeller Straße, Marlene Kalthoff, wiesen nicht nur auf die Dankbarkeit hin, die den Mentoren entgegen gebracht wird. Sie gaben auch anschauliche Beispiele für den Hilfebedarf.

Die Vereinsvorsitzende Heidrun Abel wies auf die Nachhaltigkeit des Angebots hin: „Mit jährlich mehr als 24 000 Stunden Mentor-Arbeit im 1:1-Prinzip leisten die Mentoren einen wichtigen Beitrag, die Chancen von Kindern mit Leseschwächen zu verbessern.“

Die Vermittlung macht inzwischen vor keiner Schulform mehr Halt. Von den Bochumer Grundschulen bis zu Gymnasien und den Weiterbildungskollegs helfen Lesehelfer Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei, das sinn-erfassende Lesen zu erlernen.

Ehrenamtliche Mitarbeit ist immer willkommen. Der Verein unterstützt neue Lesehelfer durch Schulungen im Schulungszentrum an der Kortumstraße 37, wo sich die Mentoren auch Bücher und Spiele für ihre Lesekinder ausleihen können.

Gemeinsamkeit ist wichtig

Die Freude der Kinder an den gemeinsamen Lese- und Erzählstunden ist für die Mentorinnen und Mentoren der größte Lohn. „Eine besondere Belohnung ist aber immer wieder der selbst geschriebene Brief eines Lesekindes, mit dem es den Erfolg der gemeinsamen Arbeit deutlich macht“, so Heidrun Abel.

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