Tierisches

Landwirt entdeckt aus Wildpark entlaufenen Luchs in Bochum

Bauer Herbert Schulte Limbeck zeigt, wo sein Sohn Max und er den Luchs am Mittwoch gesehen haben.

Bauer Herbert Schulte Limbeck zeigt, wo sein Sohn Max und er den Luchs am Mittwoch gesehen haben.

Foto: Gero Helm

Ein Landwirt aus Bochum hat auf einem Feld in Bochum einen Luchs gesehen. Das Tier ist vermutlich aus dem Tierpark Granat in Haltern entlaufen.

Nur knapp 50 Meter vom eigenen Garten entfernt schlich der Luchs am Mittwochabend über das Feld in Bochum-Werne. Landwirt Max Schulte Limbeck will das Tier gemeinsam mit seinem Vater gegen 19.55 Uhr direkt am elterlichen Bauernhof entdeckt haben. So meldet es am Donnerstag auch die Polizei.

„Ich bin Jäger, ich weiß genau, wie ein Luchs aussieht“, sagt der 32-Jährige. Der Luchs sei zunächst auf dem Feld herumgeschlichen und habe sich dann in einem Blühstreifen ausgeruht. Eine Nachbarin nutzte die Gelegenheit, um ein Foto von dem Tier zu schießen.

Die alarmierte Polizei informiert in der Zwischenzeit den Wildpark Granat in Haltern, aus dem um Weihnachten ein Luchs entlaufen ist. Auch in Castrop in der Nähe von Schloss Bladenhorst und Herne wurde der Luchs bereits gesichtet.

Polizei: Für Menschen ist der Luchs harmlos

Der Tierpark könne vorerst nichts unternehmen, um den Luchs einzufangen, heißt es von der Polizei. „Das Tier muss sich erst in sein Revier eingewöhnen, bevor Futterfallen aufgestellt werden können“, sagt Polizeisprecher Volker Schütte und beruhigt: „Der ist aber für Menschen absolut harmlos!“

Landwirt Max Schulte Limbeck vermutet, dass das Tier bereits seit einigen Tagen in der Gegend umherstreift. „Ich habe schon vor Tagen ein paar gerissene Hasen gefunden, die nicht so ausgesehen haben, als sei das ein Fuchs gewesen.“ Der 32-Jährige geht allerdings davon aus, dass sich der Luchs schon längst wieder ein neues Revier gesucht habe. „Die sind ja viel unterwegs.“

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