Landesinstitut wird in Bochum gegründet

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In Düsseldorf trafen sich leitende Vertreter von Universitäten und Fachhochschulen in NRW erstmals im Rahmen der „Kooperationslounge“, um Kooperative Promotionen für den wissenschaftlichen Nachwuchs voranzutreiben. Mit dabei auch Martin Sternberg, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen und Rektor der Hochschule Bochum.

1 Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung?

Martin Sternberg: Sehr zufrieden sogar. Wir sind mit der Idee der Kooperativen Promotion, also der Zusammenarbeit von Fachhochschulen und Unis, auf breite Zustimmung gestoßen. Von den Fachhochschulen kommt sie sowieso, aber auch von den Unis und dem Wirtschaftsministerium. Es gab Rückenwind nach der Melodie: Promotion ist etwas für die Besten. Und die gibt es eben auch an den Fachhochschulen. Qualitätssicherung hat dabei natürlich einen großen Stellenwert.

2 Thema bei der Veranstaltung war auch das Landes-Graduierten-Institut.

Es ist ein Institut für angewandte Forschung. Paragraf 67a des Hochschulgesetzes sieht die Gründung so eines Institutes vor. Eine Arbeitsgemeinschaft hat die Gründung vorbereitet, die Satzung steht. Gründung soll am 14. Dezember in Bochum sein, an der Hochschule für Gesundheit.

3 Heißt das, das Institut kommt nach Bochum?

Das ist durchaus möglich, aber noch nicht entschieden. Fest steht, dass es verschiedene Fachgruppen an diesem Institut geben soll. Fünf sind bislang angedacht, irgendwann sollen es zwölf sein. Zunächst beschäftigt sich eine Fachgruppe mit Energie-Ressourcen, eine mit Digitalisierung, eine mit Kommunikation und Medien, eine mit sozialer Pflege und Gesundheit, eine mit Lebenswissenschaften.

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