„Labor“ in Langendreer endet mit Aktionstag

Langendreer.   Zur Ideenschmiede wurde in den vergangenen fünf Wochen die Lutherkirche. Im leerstehenden Gotteshaus an der Alten Bahnhofstraße sollte aufgezeigt werden, wie die Stadt und der Stadtteil den Strukturwandel meistern können. Nun geht das „Lutherlab“ in die Endphase – und lädt am Donnerstag (19.) zu einem Abschlussabend ein.

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Zur Ideenschmiede wurde in den vergangenen fünf Wochen die Lutherkirche. Im leerstehenden Gotteshaus an der Alten Bahnhofstraße sollte aufgezeigt werden, wie die Stadt und der Stadtteil den Strukturwandel meistern können. Nun geht das „Lutherlab“ in die Endphase – und lädt am Donnerstag (19.) zu einem Abschlussabend ein.

Die Industriestadt Bochum hatte einen massiven Aderlass zu verkraften. Nokia und Opel, aktuell die Sorge um Thyssen-Krupp: Tausende Industrie-Arbeitsplätze sind Geschichte oder bedroht. Urbane Produktionen könnten in die Zukunft weisen. Wie, soll im „Lutherlab“ erprobt werden. Die Wirtschaftsentwicklung zählt ebenso zu den Projektpartnern wie Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung.

Vom Bierbrauen bis zur Fahrradwerkstatt reichen die in der Lutherkirche entwickelten Ideen, die zum Finale des „Festivals der urbanen Produktion“ am Donnerstag vorgestellt werden. Beginn ist um 16 Uhr.

„Warum tut sich das Ruhrgebiet so schwer mit dem Struktwandel?“, fragt zur Einführung Prof. em. Klaus Kunzmann von der Technischen Universität Dortmund. Die Möglichkeiten und Chancen einer urbanen Produktion skizziert Dr. Stefan Gärtner vom Institut Arbeit und Technik. Jan Bunse von den „Urbanisten“ zeigt den Lernprozess „Von der Lutherkirche zum Lutherlab“ auf. An einer Podiumsdiskussion beteiligen sich ab 18 Uhr Vertreter u.a. der Wirtschaftsförderung und des Stadtplanungsamtes.

Der Aktionstag endet mit einem Ausblick und einer Party. Nähere Infos auf www.lutherlab.de.

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