Demonstration

Kurden demonstrieren friedlich vor dem Bochumer Rathaus

Vor dem Rathaus demonstrieren einige hundert Kurden gegen die Militäroffensive in Nordsyrien.

Vor dem Rathaus demonstrieren einige hundert Kurden gegen die Militäroffensive in Nordsyrien.

Foto: Andreas Rorowski / WAZ

Bochum.  Erneut sind Kurden in Bochum auf die Straße gegangen. Diesmal machten sie vor dem Rathaus auf die Lage der Menschen in Nordsyrien aufmerksam.

Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei sind am Montagabend hunderte kurdische Demonstranten in Bochum auf die Straße gegangen. Sie zogen vom Hauptbahnhof zum Rathaus und protestierten dabei gegen die Militäroffensive in Nordsyrien.

Offener Brief an den Bundestag

„Die Menschen dort werden ihrem Schicksal überlassen“, heißt es in einem offenen Brief der kurdischen Gemeinschaft Bochum an den Deutschen Bundestag, der vor dem Rathaus verlesen wurde. Immer wieder skandierte die Menge Parolen gegen den türkischen Präsidenten Recep Erdogan. Zu den Rednern am Abend gehörten der Bochumer SPD-Chef und Landtagsabgeordnete Karsten Rudolph, Bürgermeisterin Astrid Platzmann-Scholten (Grüne) und Amin Rabieh, Sprecher der Linken in Bochum.

Bereits am Freitag hatte es eine große kurdische Demonstration in Bochum gegeben. Dabei gingen etwa 2200 Menschen auf die Straße. Am Montagabend nahmen einige hundert Menschen an der Demonstration teil, die friedlich verlief.

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