Mord-Ermittlungen

Kripo sucht dritten Tatverdächtigen im Mordfall Hordel

Beamte der Spurensicherung vor dem Haus an der Sechs-Brüder-Straße, in dem das schwere Verbrechen begangen worden ist.

Beamte der Spurensicherung vor dem Haus an der Sechs-Brüder-Straße, in dem das schwere Verbrechen begangen worden ist.

Foto: Svenja Hanusch

Bochum.   Im Mordfall Hordel kennt die Kripo jetzt einen Spitznamen eines dritten Tatverdächtigen. Die Mordkommission glaubt, dass er am Tatort war.

Im Mordfall Hordel gibt es offenbar einen dritten Tatverdächtigen. Die Kripo geht davon aus, dass er an der Tat beteiligt gewesen ist. Sie sucht ihn mit Hochdruck. Zwei Verdächtige (23, 36) sitzen schon in U-Haft.

Polizeisprecher Volker Schütte erklärte am Mittwoch auf WAZ-Anfrage: „Wir haben eine dritte tatverdächtige männliche Person ermitteln können, die wird namentlich noch nicht ausmachen können. Wir kennen aber einen Spitznamen und gehen davon aus, dass sich der Mann hier im Ruhrgebiet aufhält.“ Das hätten die Ermittlungen ergeben.

Mit Klebeband gefesselt und erstickt

Bisher hatte es lediglich geheißen, dass es Hinweise auf einen möglichen dritten Täter gegeben habe. Die scheinen sich jetzt erhärtet zu haben.

Ermittelt wird wegen Mordes. Am 4. Februar war der Rentner (68) in seinem Haus an der Sechs-Brüder-Straße von Einbrechern mit Klebeband gefesselt worden und daran erstickt. Seine Lebensgefährtin (71) musste voller Angst am Boden liegend unter einer Decke ausharren.

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