Kreißsaal-Check

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Im St. Elisabeth-Hospital Bochum gibt es auf der Entbindungsstation drei Kreißsäle.

Im St. Elisabeth-Hospital Bochum gibt es auf der Entbindungsstation drei Kreißsäle.

Foto: Katholisches Klinikum Bochum gGmbH

Bochum.  Wie ist der Kreißsaal des St. Elisabeth-Hospital Bochum ausgestattet? Wie sind Mutter und Kind untergebracht? Alle Infos rund um die Geburt.

Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum. Hier beantwortet das Krankenhaus unsere Frage im Kreißsaal-Check:

Wie viele Geburten gibt es pro Jahr?

Rund 1400 Babys wurden im Jahr 2018 geboren.

Wie hoch ist die Kaiserschnitt-Rate?

Die Kaiserschnitt-Rate liegt laut St. Elisabeth-Hospital bei 37,5 Prozent.

Wie viele Hebammen arbeiten in einer Schicht?

Pro Schicht sind laut Krankenhaus zwei bis drei Hebammen im Einsatz. "Hinzu kommen Hebammenschülerinnen aus der eigenen Hebammenschule", erklärt das St. Elisabeth-Hospital.

Wie viele Ärzte arbeiten in einer Schicht?

Zehn Stationsärzte, fünf Oberärzte (drei Oberärztinnen + zwei Oberärzte) und Chefarzt Priv. Doz. Dr. Peter Kern (Perinatalmediziner) gehören zum Team.

Wie viele Kreißsäle gibt es? Gibt es eine besondere Ausstattung?

Es gibt drei Kreißsäle. Zur besonderen Ausstattung gehören laut Krankenhaus:

  • eine Gebärwanne zur Wassergeburt
  • neue Sanitäreeinrichtungen mit Dusche in jedem Kreißsaal
  • ein Entspannungsbad
  • Gebärhocker
  • Gebärmatte
  • zentrale CTG-Überwachung (auch mobil und im Wasser schnurlos möglich)
  • moderne Wartelounge
  • Akupunkturraum
  • eigene naturheilkundliche Sprechstunde für Schwangere durch die unternehmenseigene Klinik für Naturheilkunde.

Wie sind die Wöchnerinnen untergebracht? Wie viele Zimmer gibt es?

Die Wöchnerinnen sind in Zweitbett- oder Einbettzimmer untergebracht. Die Zimmer wurden laut Krankenhaus 2019 renoviert.

Können Väter mit untergebracht werden?

Ja, die Väter können mit untergebracht werden.

Gibt es Familienzimmer? Wie sind diese ausgestattet? Wie hoch ist die Zuzahlung?

Die Zuzahlung für ein Familienzimmer beläuft sich auf 53 Euro.

Wie ist die Verpflegung?

Es gibt ein Krankenhaus-Menü und kostenloses Essen in der Caféteria.

Gibt es eine Neugeborenenstation?

Die universitäre Früh- und Neugeborenen-Intensivstation liegt Tür an Tür zum Kreißsaal mit 20 Betten. Die Station, die von Dr. Nobert Teig geleitet wird, ist kindgerecht mit Zweier- und Dreier-Einheiten eingerichtet. Die Ärzte sind im 24-Stunden-Dienst, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr für ihre ganz kleinen Patienten im Einsatz. Außerdem kümmern sich speziell ausgebildete Früh – und Neugeborenen-Intensivschwestern um die Babys.

Yoga für Schwangere: Verschiedene Übungen zum Nachmachen
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Ist das Krankenhaus Perinatalzentrum? Wenn ja, welche Stufe?

Bei dem Krankenhaus handelt es sich um ein Perinatalzentrum Level I, zertifiziert von der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Infoabende:

Das Krankenhaus bietet ärztliche Spezialsprechstunden:

  • drei Ärzte mit der Schwerpunktbezeichnung Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
  • zwei Ärzte mit DEGUM II Geburtshilfe
  • tägliche Ambulanzsprechstunden (Organscreening, nicht-invasive und invasive Pränataldiagnostik, Feindiagnostik, Dopplersonographie, 3 D/4D-HD-live-Sonographie)

In der Stillambulanz werden laut St. Elisabeth-Hospital jährlich rund 2500 Stillberatungen durchgeführt. Zudem gibt es ein Kursprogramm für Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung und Nachsorge (das aktuelle Programm finden sich auf der Internetseite der Klinik, dort kann man unter anderem die Broschüre „Alles für unsere Kleinen“ herunterladen).

Schwerpunkte des Krankenhauses liegen auch auf der Einstellung des Schwangerschaftsdiabetes, auf der Mehrlingsbetreuung und Beckenendlagengeburten. Alle Frühgeborenen werden neuropädiatrisch betreut. Außerdem gibt es in Kooperation mit der Universitätskinderklinik ein Zentrum für seltene Erkrankungen.

Das St. Elisabeth-Hospital bietet zudem eine Hebammensprechstunde und eine Akupunktursprechstunde.

Infoabende gibt es zweimal pro Monat inklusive Kreißsaal- und Stationsbesichtigung. Aktuelle Termine veröffentlich das Krankenhaus unter anderem auf seiner Internetseite. Informationen erhalten werdende Eltern zudem unter der Telefonnummer des Kreißsaals: 0234/509-8264 und -838.

Zum regelmäßigen Kurs- und Beratungsangebot gehören darüber hinaus auch Geburtsvorbereitungskurse, die Stillambulanz und das Stillcafé.

Ist eine Anmeldung für die Geburt möglich/nötig? Und wann sollte man sich anmelden?

Eine Anmeldung für die Geburt finde in der Regel sechs Wochen vor dem Geburtstermin (34. Schwangerschaftswoche) statt – sie ist aber auch zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt möglich. Eine Anmeldung sei jedoch nicht zwingend erforderlich.

Die Adresse des Krankenhauses: St. Elisabeth-Hospital Bochum, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ruhr-Universität Bochum, Bleichstraße 15, 44787 Bochum. Zur Homepage.

Alles zum Kreißsaal-Check

Diese Krankenhäuser in der Region haben im Kreißsaal-Check unsere Fragen beantwortet:

Bocholt

Kreißsaal-Check: Das St. Agnes-Hospital in Bocholt

Bochum

Kreißsaal-Check: Die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Bottrop:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Dinslaken:

Kreißsaal-Check: Das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken

Duisburg:

Kreißsaal-Check: Das Bethesda Krankenhaus in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die Sana Kliniken in Duisburg

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus St. Anna in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die St. Johannes Klinik in Duisburg

Düsseldorf:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf

Kreißsaal-Check: Das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath

Kreißsaal-Check: Das Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

Essen:

Kreißsaal-Check: Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Essen-Altenessen

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Kreißsaal-Check: Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Geldern:

Kreißsaal-Check: Das St.-Clemens-Hospital in Geldern

Gelsenkirchen:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Gelsenkirchen

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Herne:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Herne

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Kleve:

Kreißsaal-Check: Das St. Antonius-Hospital in Kleve

Moers:

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus Bethanien in Moers

Kreißsaal-Check: Das St. Josef Krankenhaus in Moers

Mülheim:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim

Oberhausen:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Oberhausen

Kreißsaal-Check: Das Katholische Klinikum in Oberhausen

Velbert:

Kreißsaal-Check: Das Helios Klinikum Niederberg in Velbert

Wesel:

Kreißsaal-Check: Das Marien-Hospital in Wesel

Witten:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Witten

Kreißsaal-Check: Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

  • Die Stadt Hattingen hat seit 2007 keine Geburtsstation mehr. Werdende Eltern sollten die Entbindung und Betreuung durch eine Hebamme sehr früh planen. Lesen Sie hier mehr.
  • Hebamme Regine Hoffmann aus Witten begleitet bis zu 300 Schwangere jährlich – seit mehr als 40 Jahren. In ihren Vorbereitungskursen räumt sie mit längst überholten Weisheiten auf: „Hecheln ist mega-out!“ Lesen Sie hier mehr.
  • In Dortmund und Duisburg können werdende Mütter ihren Nachwuchs im Fußball-Kreißsaal auf die Welt bringen. Die Nachfrage bei den Fans ist groß. Lesen Sie hier mehr.
  • Adina Stracke ist Hebamme in Sprockhövel. Sie erklärt, warum es immer weniger freiberufliche Hebammen gibt und wie Eltern die Bürokratie spüren. Lesen Sie hier mehr.
  • Eine Hebamme erklärt, warum der Babyblues nicht ungewöhnlich, eine Wochenbett-Depression aber gefährlich ist. Lesen Sie hier mehr.
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  • Die Elternschule Essen hat in Rüttenscheid Räume gefunden. Die hohe Kurs-Nachfrage zeigt: Auch in Essen gibt es einen Hebammenmangel. Lesen Sie mehr.
  • Im Marienhospital Bottrop bahnt sich ein Geburtenrekord an. Schon im Oktober zählte das Krankenhaus die 1000. Geburt am MHB. So lautet seine Prognose für 2019.
  • In Deutschland sind Hausgeburten eher Ausnahme als Norm, in den Niederlanden sind es hingegen 13 Prozent. Warum Hausgeburten in den Niederlanden beliebter sind.

Kreißsaal-Check: Geburtsstationen aus der Region:

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