Musik

Klassik-Abend verbindet „Totentanz und Himmelsreigen“

Konzerterlebnisse von hohem Rang garantieren die Aufführungen des Collegium vocale und instrumentale unter Leitung ihres Gründers Hans Jaskulsky.

Konzerterlebnisse von hohem Rang garantieren die Aufführungen des Collegium vocale und instrumentale unter Leitung ihres Gründers Hans Jaskulsky.

Foto: Siepmann

Kontrastreich zeigt sich das Klassik-Programm des Collegium vocale und des Collegium instrumentale. Die Musik kreist um Jenseitsvorstellungen.

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„Totentanz und Himmelsreigen“ lautet kontrastreich der Titel des neuen Programms, zu dem das Collegium vocale und das Collegium instrumentale im Juni einladen.

Geboten werden Werke für Chor, Flöte, Rezitation, Streichquintett und Orgel. Solist ist Arne Klinger (Querflöte). „Finsternis und Licht in Jenseitsvorstellungen zu Beginn der Neuzeit“ lautet das übergreifende Thema des von Hans Jaskulsky konzipierten und geleiteten Abends.

Lübecker Totentanz

Im Zentrum steht Hugo Distlers Zyklus op. 12 „Totentanz“, ein Wechsel aus zwölf Chorsprüchen mit jeweils gesprochenen Dialogen. Schauspieler Thomas Anzenhofer verkörpert rezitierend die Figur des Todes. Diesem „Danse macabre“ stehen barocke Motetten von Johann Hermann Schein, Melchior Franck und Johann Christoph Altnikol sowie instrumentale Tanzsätze gegenüber. Auch die Orgel ist in die Idee des Tanzes eingebunden: Markus Breker (Herne) interpretiert aus Petr Ebens Orgelzyklus „Vier biblische Tänze“ die „Hochzeit zu Kana“. Projektionen aus Bildern des Lübecker Totentanzes und anderer Darstellungen veranschaulichen die Musik.

Die Aufführung ist dreimal zu erleben: Freitag (14.6.) in der Barbara-Kirche in HER-Röhlinghausen, Hofstraße 1 (20 Uhr); Samstag (15.6.) in der St.-Vinzentius-Kirche Harpen, Kattenstraße 3 (19 Uhr); Sonntag (16.6.) in der Zwölf-Apostel-Kirche Herne, Zeppelinstraße 1 (20 Uhr).

Das Collegium vocale ging 1991 aus dem Kammerchor der Ruhr-Uni hervor und besteht aus Mitgliedern des Universitätschores und anderen ausgewählten Stimmen. Das Collegium instrumentale ist ein teilweise durch Bläser ergänztes Streichorchester, das, ebenfalls 1991, aus dem RUB-Kammerorchester hervorging

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