St. Martin

Keine Martinszüge mit Eltern in Bochum: Kritik von der FDP

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Die FDP kritisiert, dass es in Bochums Kitas keine Martinsumzüge mit Eltern gibt: „Damit nimmt man den Kindern eine liebgewonnene Tradition.“

Die FDP kritisiert, dass es in Bochums Kitas keine Martinsumzüge mit Eltern gibt: „Damit nimmt man den Kindern eine liebgewonnene Tradition.“

Foto: Vladimir Wegener

Bochum.  Die FDP kritisiert, dass es in Bochums Kitas keine Martinsumzüge mit Eltern gibt: „Damit nimmt man den Kindern eine liebgewonnene Tradition.“

In den städtischen Kitas in Bochum gibt es dieses Jahr richtigen Martinsumzüge, auch Eltern dürfen nicht teilnehmen. Das kritisiert die FDP. „Die derzeit geltenden Coronaschutzmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen stehen Martinsumzügen nicht entgegen, sofern nicht mehr als 2500 Personen teilnehmen. In den Kitas der Stadt Bochum sollen Umzüge trotzdem wegfallen. (...) Damit nimmt man den Kindern auch in diesem Jahr eine liebgewonnene Tradition“, so Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum.

„Gerade die Stadt Bochum hätte mit guten Konzepten vormachen können, wie man einen Martinsumzug durchführen kann. Dann hätten sich sicherlich auch andere Träger mehr getraut“, erklärt Haltt weiter. Es sei nachvollziehbar, dass sich die Einrichtungen Gedanken machen, ob sie einen großen Martinsumzug organisieren sollen, wenn Ende des Monats eine neue Coronaschutzverordnung des Landes in Kraft treten wird.

FDP Bochum will Martinsumzüge der Kitas in Ausschusssitzung thematisieren

„Da ist es nachvollziehbar, wenn man sich vielleicht Reiter, Feuer oder ähnliches spart. Aber wenigstens bei einer gemeinsamen Runde mit der Laterne um den Block an der frischen Luft wäre man flexibel genug gewesen, falls doch stärkere Beschränkungen notwendig sein sollten“, sagt Haltt.

Die FDP hält es für falsch, dass die Stadt Bochum sich in den eigenen Kitas für einen sehr restriktiven Kurs entschieden habe und wird „diese Entscheidung in der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie am 28. Oktober auch noch mal thematisieren“, so Haltt abschließend.

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