Urbane Kunst

Junge Tanzkunst stellt sich in der Zeche 1 vor

Blick ins Tanzzentrum Zeche 1, der ehemaligen Industriehalle in Weitmar.

Foto: Frank Dieper

Blick ins Tanzzentrum Zeche 1, der ehemaligen Industriehalle in Weitmar. Foto: Frank Dieper

Bochum.   Bis Sonntag, 12. November, läuft das Pottporus-Festival mit Aufführungen in Herne und Bochum. Zum Abschluss gibt’s ein Hip-Hop-Tanzlabor.

Bis einschließlich Sonntag läuft noch das Pottporus-Festival mit Veranstaltungen in Herne und Bochum. Junge Künstler der Street/Urban-Art-Szene stellen sich vor.

Das Pottporus Festival versteht sich seit 2005 als Plattform für die zeitgenössische urbane Kultur. Tänzer, Choreografen und Street Artists gestalten vom 9. bis 12. November wieder ein künstlerisches Programm an Spielorten in Herne, Wanne-Eickel und Bochum. Zekai Fenerci hat als künstlerischer Leiter des Festivals den Werdegang vieler junger Talente verfolgt. Teilweise zeigten sie heute eigene Choreografien, kündigte Fenerci an. Gleichzeitig wolle das Festival ein Forum für die junge Generation bleiben.

Festival hat in Bochum ein festes Standbein

Der Großteil der Veranstaltungen findet in den Flottmann-Hallen in Herne statt, die Nachbarstadt ist die Heimat von Pottporus e.V., dem Verein, der das Festival ausrichtet. Aber Pottporus hat, aufgrund der Kooperation mit dem Schauspielhaus, auch in Bochum ein festes Standbein – das Tanzzentrum Zeche 1 in Weitmar. Dort finden bis zum Wochenende zwei starke Aufführungen statt.

Am Freitag, (10.) wollen sechs internationale Tänzerinnen und Tänzer mit „In Wahrheit bin ich ein Pferd“ die Zeche 1 neu bespielen, es handelt sich um ein Tanzstück von Nathalie Laquet, das u.a. auf Texten aus Ovids „Metamorphosen“ basiert. Die Produktionsleitung hat Klaus Dilger. Beginn 19 Uhr, Eintritt 10/erm. 8 Euro.

Zum Abschluss am Sonntag (12.) bringt das Hip-Hop-Tanzlabor ab 19 Uhr sechs urbane Künstler auf die Bühne der Zeche 1. Sie zeigen Miniaturen und Kurzchoreografien, Urban Dance in kompakter Form somit. Eintritt 8 Euro.

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