Menschenrechte

Iranische Menschenrechtsaktivisten auf Konferenz in Bochum

Vor dem UN-Hauptquartier in New York gibt es immer wieder Proteste. Zu sehen sind hier Fotografien von Menschen, die im Iran ermordet wurden.

Vor dem UN-Hauptquartier in New York gibt es immer wieder Proteste. Zu sehen sind hier Fotografien von Menschen, die im Iran ermordet wurden.

Foto: Andres Kudacki / dpa

Bochum.  Iranische Menschenrechtsaktivisten hat die Medizinische Flüchtlingshilfe nach Bochum eingeladen. Auf der Konferenz geht es um die Lage im Iran.

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Die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum veranstaltet vom 13. bis 15. September eine Konferenz zur Menschenrechtssituation im Iran. Anfang 2019 jährte sich zum 40. Mal die Revolution im Iran. Was zunächst als revolutionäre Bewegung begann, die den Sturz des Schahs, Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit forderte, endete mit der Etablierung der islamistischen Diktatur.

Mit der Machtübernahme von Ayatollah Khomeini begann die systematische politische Verfolgung von Menschen, die sich für Demokratie und Freiheit einsetzen. Diese Repression hat bis heute Bestand. Aus diesem Anlass hat die Medizinische Flüchtlingshilfe iranische Aktivisten und Aktivistinnen, Überlebende, Angehörige von Opfern, und andere Zeitzeugen eingeladen, um Menschenrechtsverletzungen und Proteste der vergangenen 40 Jahre vorzustellen, an die Opfer zu erinnern und die Schuldigen zu benennen.

Die dreitägige Konferenz findet in den Sprachen Farsi und Deutsch vom 13. bis 15. September im Bahnhof Langendreer (Studio) statt. Sie wird finanziell gefördert von der NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung sowie Brot für die Welt. Am Freitag, 13. September, tritt zudem der bekannte Musiker, Songwriter und Menschenrechtsaktivist Shahin Najafi um 19.30 Uhr im Studio auf.

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