Fingerstyle

Internationale Gitarristen zeigen ihr Können im „Riff“

Steve Hicks zählt zu den auftretenden Künstlern.

Foto: Tourneeplanung Koßmann

Steve Hicks zählt zu den auftretenden Künstlern. Foto: Tourneeplanung Koßmann

Bochum.   Die 16. Große Nacht der akustischen Gitarre präsentiert fünf Ausnahmekünstler auf sechs Saiten im „Riff“: Zwei Konzerte, mittags und abends.

Das Jahr ist fast ‘rum, und die Große Nacht der akustischen Gitarre steht wieder ins Haus. Am 3. Advent findet die Traditionsveranstaltung zum bereits 16. Mal statt.

„Gitarre pur x 5 — Das Gitarrenfestival“ wird wieder von Uwe Koßmann ausgerichtet. Und es gibt auch wieder zwei Vorstellungen, mittags und abends. „Der zusätzliche Termin am Mittag hat sich bewährt, und wird gut angenommen“, sagt der Veranstalter. Die Liebhaber fingerflinker Gitarren-Kunst werden nicht weniger, und auch die Künstler auf sechs Saiten bringen immer wieder „Nachwuchs“ hervor. So ist das Line-Up auch in diesem Jahr gut gemischt mit bekannten Namen und solchen, die neugierig machen.

Mit Adam Rafferty stellt sich ein wahrer „Groovemaster“ vor. Der New Yorker präsentiert die Fingerstyle-Technik in höchster Perfektion; Raffertys ausgefuchste Instrumentals von Stevie-Wonder- und Michael-Jackson-Songs haben millionenfache Aufrufe bei YouTube, was seine rasante wachsende Popularität widerspiegelt.

Singer-Songwriter-Legende

Eine Singer-Songwriter-Legende ist Mike Silver. Der britische Songpoet überzeugt auch als versierter Gitarrist und präsentiert eine individuelle Mischung aus Folk, Blues und Country-Musik. Mikes erste Schallplatte entstand 1969, er ist bis dato 50 Jahre auf Tournee.

Als Shooting-Star gilt Sönke Meinen aus Dresden. Bescheiden beschreibt er seine Musik als „Fingerstyle auf Nylonsaiten mit Einflüssen aus Folk, Jazz und moderner Konzertmusik“ – was sicher zutrifft, und doch Understatement ist. Denn Meinen gilt als einer der kreativsten Köpfe der aktuellen Gitarrenszene weltweit.

Pantomimische Gitarren-Clownerie

Musikalisch und witzig ist Klaus Renzel mit seiner pantomimischen Gitarren-Clownerie. Immer wieder brilliert der studierte klassische Gitarrist auf seinen Instrumenten -- das Publikum nimmt Teil an der Geburt der kleinsten Gitarre der Welt oder goutiert Interpretationen von „House of the rising sun“ mit Xylophon-Begleitung.

Zwar ist Ragtime-Guitar die Spezialität von Steve Hicks, doch „es gibt nichts, was Steve auf der Gitarre nicht kann“, meinte Fingerstyle-Legende Duck Baker einmal. Der Engländer Hicks hebt irische Weisen, British Folk, Blues, Jazz und Swing auf ein eigenes, sagenhaftes Niveau.

Zwei virtuose Konzerte sind damit am 3. Advent garantiert. Die Moderation übernimmt in bewährter Manier Ernie Rissmann, Gitarrenbauer aus Münster.

Wo es die Karten gibt

Die lange Nacht der akustischen Gitarre steigt am Sonntag, (17.12.) im Riff, Konrad-Adenauer-Platz. Vorstellungen um 13 Uhr (Einlass 12 Uhr) und 18 Uhr, Einlass 17 Uhr.

Karten (30 Euro) gibt’s im Mandragora, Konrad-Adenauer-Platz 3, in der Bodegas Rioja, Lennershofstraße 156, im Le Clochard (Buscheyplatz) und im CD-Laden im RUB-Campuscenter.

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