Astronomie

In Bochum wird der Merkur-Transit im Blick behalten

Der Merkur ist der kleinste und Planet, er ist der Sonne am nächsten. Der schwer zu beobachtende und zu erreichende Himmelskörper ist wenig erforscht.

Der Merkur ist der kleinste und Planet, er ist der Sonne am nächsten. Der schwer zu beobachtende und zu erreichende Himmelskörper ist wenig erforscht.

Foto: DPA

Bochum.  Der Merkur-Transit am 11. November ist ein seltenes Himmelsphänomen. In Bochum laden die Sternwarte und das Planetarium zu Beobachtungen ein.

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Das Planetarium und die Sternwarte Sundern beobachten seltenes Himmelsereignis: Der Planet Merkur als Wanderer vor der Sonne. Am Montag, 11. November, ist es soweit.

Seltenes Ereignis

Ab 13 Uhr lädt das Planetarium, Castroper Straße 67, zur Beobachtung des seltenen Himmelsereignisses ein: Der innerste und kleinste Planet des Sonnensystems, Merkur, zieht dann als winziges schwarzes Scheibchen direkt vor der Sonne vorbei. Zunächst gibt es in der Planetariums-Kuppel eine Einführung, bei der erklärt wird, was bei einem Transit geschieht, warum er so selten ist und worin die Bedeutung solcher Ereignisse liegt. Nur bei gutem Wetter ist in Anschluss, ab 13.35 Uhr, eine Live-Beobachtung vor dem Planetarium geplant. Die Beobachtung erfolgt durch eine die Augen schützendes Teleskop und ist kostenlos.

Erst wieder 2032

Aus Anlass des raren astronomischen Ereignisses – der nächste Merkur-Transit findet erst 2032 statt – öffnet auch die Sternwarte, Obernbaakstraße 2-6, ihre Pforten. Auch hier gibt es zunächst einen einführenden Vortrag zu dem Himmelsereignis, ab etwa 13:30 bis zum Sonnenuntergang (ca. 16:45) soll dann der Merkur-Transit beobachtet werden. Augenschonende Spezialteleskope ermöglichen bei gutem Wetter die Sicht auf das Himmelsphänomen.

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