Gefängnisausbruch

In Bochum entflohener Häftling ist weiter auf freiem Fuß

Weiter auf freiem Fuß ist Aleksander Erceg, der am vergangenen Donnerstagabend aus der Justizvollzugsanstalt Bochum ausgebrochen ist.

Weiter auf freiem Fuß ist Aleksander Erceg, der am vergangenen Donnerstagabend aus der Justizvollzugsanstalt Bochum ausgebrochen ist.

Foto: dpa/Polizei Bochum

Weiter auf freiem Fuß ist der am vergangenen Donnerstag aus der JVA Krümmede geflüchtete Häftling. Wird er gefasst, muss er „nachsitzen“.

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Auch am sechsten Tag nach seiner spektakulären Flucht aus der Justizvollzugsanstalt Krümmede ist der 42-jährige Serbe Aleksander Erceg weiter auf freiem Fuß. Die Polizei wertet unterdessen die eingegangenen Hinweise aus, kann aber weiterhin nicht von einer heißen Spur berichten. Der Mann war am Donnerstagabend über die fünf Meter hohe Mauer geklettert und entkommen. Die Fahndung verlief bislang ergebnislos.

Was den Geflüchteten derzeit sicher wenig interessiert, ist der rechtliche Hintergrund seiner Flucht. Zwar ist die Flucht alleine nicht strafbar, Konsequenzen hat sie dennoch.

Sie wird sich nämlich auf die Haftdauer auswirken. Wie die Bochumer Staatsanwaltschaft erläutert, handele es sich rechtlich um eine „Unterbrechung der Vollstreckung“. Das bedeutet soviel, dass der Häftling, wenn er denn wieder festgenommen wird, seine Zeit, die er jetzt in Freiheit verbringt, Tag für Tag „nachsitzen“ muss.

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