Verbrechen

Im Mordfall Hordel liegt ein erstes Teilgeständnis vor

Beamte der Spurensicherung gehen in das Haus an der Sechs-Brüder-Straße, in dem das Verbrechen begangen worden ist.

Beamte der Spurensicherung gehen in das Haus an der Sechs-Brüder-Straße, in dem das Verbrechen begangen worden ist.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Bochum.   Einer der zwei Verdächtigen im Mordfall Hordel hat sich erstmals geäußert. Es ist eine Art Teilgeständnis.

Im Mordfall Hordel liegt offenbar ein erstes Teilgeständnis vor. Der Jüngere der beiden Männer (23, 36), die seit dem 29. April in U-Haft sitzen, habe bei der Polizei erklärt, dass er mit der unmittelbaren Tatausführung nichts zu tun gehabt habe, teilte Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann am Montag auf WAZ-Anfrage mit.

Im Umkehrschluss heiße das, dass er mittelbar beteiligt gewesen sei. Der andere Beschuldigte macht weiter von seinem Schweigerecht Gebrauch. Die Mordkommission geht davon aus, dass auch eine dritte Person beteiligt war. Es gab bisher aber noch keine Festnahme.

Opfer erstickte durch massives Klebeband

Am 4. Februar war ein Rentner (68) in seinem Haus von Einbrechern so massiv geknebelt worden, dass er erstickte.

Auf die Spur der beiden Festgenommen war die Kripo mit Hilfe einer DNA-Spur gekommen. Oberstaatsanwaltschaft Bachmann sprach am Montag von einer „beweissicheren Spur“. „Sonst hätten wir keinen Haftbefehl bekommen.“

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