Dorffest

Im Langendreerer Dorf ging es wieder richtig rund

Das historische Karusell ist inzwischen Mittelpunkt auf dem Dorffest. Foto: Gero Helm / FUNKE Fotoservices.

Das historische Karusell ist inzwischen Mittelpunkt auf dem Dorffest. Foto: Gero Helm / FUNKE Fotoservices.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Langendreer-Dorf.  Auf der Alten Bahnhofstraße sorgten 35 Aussteller für Stimmung beim gemütlichen Bummel. Das sechste Straßenfest bot viel Abwechslung.

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Das halbe Dutzend ist voll, und die Bilanz ist positiv im überschaubaren Kreis der Aktiven der Interessengemeinschaft Langendreer-Dorf: Das inzwischen bereits sechste Straßenfest zwischen Ovelackerstraße und Hauptstraße war gut besucht und gut bestückt.

Mit 35 Ausstellern verschiedener Sparten zeigten sich Astrid Metz und Andreas Schmitt von der IG rundum zufrieden. „Vor allem das Wetter hat diesmal natürlich auch dafür gesorgt, dass schon früh richtig Betrieb auf der Alten Bahnhofstraße herrschte,“ kommentiert Astrid Metz den Zuspruch der Besucher.

Immerhin hatte die Premiere des Straßen-Events im September für eine erste und nachhaltige Erfahrung gesorgt: Es regnete Bindfäden, die Veranstaltung wurde umgehend vom September auf den Mai verschoben. Metz, die vor allem aus dem Info-Treff 310 der Bogestra mitten im Langendreerer Dorf hier im Kiez bekannt ist, erinnert sich an die Anfänge. „Entstanden ist die Idee schon mit dem Beginn der Straßenbahn-Baustelle und der Erweiterung und Verlängerung der 310-Verbindung zum Marktplatz und zum Bahnhof Langendreer.“

Mehr Leben ins Viertel

„Silvia Braun von der Marktbörse hat mich damals angesprochen, wie wir denn wohl etwas mehr Leben hier ins Viertel kriegen könnten,“ erzählt Metz. Immerhin hatte der Adventsmarkt schon gezeigt, dass das Dorf und seine Bewohner für Straßenfest geeignet und zugänglich sind.

Vier, fünf Leute aus der Ecke sind es inzwischen, die die Interessengemeinschaft im Dorf bilden, überschlagen Metz und Schmitt. Es bot sich an, alles in etwa über den 310-Info-Treff zu bündeln. „Ich bin hier ja seit Anfang an dabei, als es mit der Baustelle losging,“ meint die Bogestra-Mitarbeiterin, „und damit einfach präsent für alle möglichen Fragen.“ Selbst wenn die das Nahverkehrsunternehmen nicht direkt beträfen, habe sie schließlich über diese lange Zeit auch schon einige Kontakte mit der Stadtverwaltung und anderen Stellen gepflegt.

Bei einem spontanen Rundumblick bekräftigen Schmitt und Metz, dass durchaus auch immer wieder Aussteller dazu kommen und die Palette der Stände erweitern. „Das Karussell ist irgendwann dazu gestoßen, der Stickpalast ist jetzt neu, die Safari-Cocktailbar ist eigentlich ein Pferdeanhänger, und der ist auf den letzten Drücker fertig geworden. Ach ja, und der Schuster Schmidt aus Werne ist zum ersten Mal hier,“ zählen sie auf.

Lob für die Mischung

„Wir sehen uns auf anderen Märkten um, welche Aussteller zu der Atmosphäre im Langendreerer Dorf passen könnten, und sprechen sie an.“ Ihre Premiere im Bochumer Osten hat zum Beispiel auch „Nähfee“ Andrea Wiemers, die unter dem Label „Ruhr Rubin“ ein buntes Sammelsurium von „Genähtem, Gesticktem und Verzaubertem“ präsentiert, und auch an den Grummer Teichen und bei WAT-Kreativ dabei gewesen ist. Sie wurde von der Interessengemeinschaft am Stern am Alten Bahnhof angesprochen und aufgetan.

„Das ist richtig nett hier, eine schöne Mischung, Spiele und Kleinigkeiten für die Kinder, für die Erwachsenen viel zu sehen und zu stöbern. Auch die Organisation klappt hier reibungslos,“ meint sie nickend.

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