Polizei

Hund biss Kleinkind: Staatsanwalt klärt die Schuldfrage

Mit einem Rettungswagen wurde das Mädchen in eine Klinik gebracht.

Mit einem Rettungswagen wurde das Mädchen in eine Klinik gebracht.

Foto: Nicolas Armer / picture alliance

Bochum.  Der Hund, der in Langendreer ein dreijähriges Mädchen ins Gesicht gebissen hatte, ist ein Mischling. Die Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall.

Bei dem Hund, der am vergangenen Samstag in Langendreer ein dreijähriges Mädchen massiv ins Gesicht gebissen hatte, handelt es sich um einen Retriever-Münsterländer-Mischling. Das teilte die Polizei auf Anfrage mit. Das Kind wurde so schwer verletzt, dass es stationär in eine Klinik eingeliefert werden musste.

Der Vorfall ereignete sich am späten Nachmittag an der Straße „Finkenbecke“. Dort hatten das Mädchen in einem Nachbarhaus mit anderen Kindern im Beisein von Erwachsenen gespielt, als der Hund plötzlich zubiss. Warum, ist nicht bekannt. Der Hund gehört nicht zu der Familie des Mädchens.

Laut Polizei wird jetzt die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sich ein Erwachsener strafbar gemacht hat oder ob der Vorfall schicksalhaft und somit nicht vorwerfbar war.

Auch das Ordnungsamt wird informiert, um zu klären, ob der Hund gefährlich ist oder nicht.

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