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Hohe Sensibilität in Bochum vor angekündigtem neuen Unwetter

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Die Feuerwehr Bochum behält die aktuelle Lage im Auge. Die Aufnahme entstand bei der Vorstellung neuer Einsatzfahrzeuge vor dem Bergbaumuseum im letzten Jahr.

Die Feuerwehr Bochum behält die aktuelle Lage im Auge. Die Aufnahme entstand bei der Vorstellung neuer Einsatzfahrzeuge vor dem Bergbaumuseum im letzten Jahr.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Hoch sensibilisiert sind viele Menschen in Bochum aufgrund des Hochwassers. Der Wetterdienst warnt aktuell vor kräftigen Gewittern am Samstag.

Die Nerven liegen bei vielen Menschen blank. Die Medien machen da keine Ausnahme. Die Feuerwehr Bochum berichtet von ungewöhnlich vielen Presse-Nachfragen zur aktuellen Wettersituation. Ein Feuerwehrsprecher: „Es ist jetzt ja nicht davon auszugehen, dass wir wieder ein solches Ausnahmeereignis bekommen wie in der letzten Woche.“ Die Feuerwehr beobachte aber der aktuelle Entwicklung genau und werde rechtzeitig über die üblichen Kanäle informieren und, wenn nötig auch warnen.

Wetterdienst sagt Starkregen voraus

Der Grund für die Sorgen ist die aktuelle Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes für Nordrhein-Westfalen. Dort heißt es: „Am Samstag (24.) im Nordosten zunächst noch heiter, im Südwesten bereits wolkig. Im Laufe des Vormittags von Südwesten zunehmend dicht bewölkt und einsetzender, schauerartiger Regen. Am Nachmittag und Abend im gesamten Bereich zeitweise schauerartiger Regen, dabei auch einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen möglich, lokal Unwettergefahr.“

Bevölkerung ist hoch sensibilisiert

Auf der Nina-App gibt es noch keine Hinweise. Aber das ist auch nicht üblich. Gerade bei solchen Wetterlagen, mit möglichen lokalen Ereignissen, kommen die Warnungen erst recht kurz vorher. Der Feuerwehrsprecher versteht die große Sensibilisierung und Sorge in der Bevölkerung, sieht aber aktuell (Freitag, 23. Juli, 11 Uhr) noch keinen Grund zur Beunruhigung.

Verschiedene Warnsysteme in Bochum aktiv

In Bochum wird die Bevölkerung bei sogenannten Großschadensereignissen grundsätzlich auf mehreren Wegen gewarnt. Mittlerweile ist die Stadt dabei, moderne Sirenensysteme zu installieren. Im Endausbauzustand sollen 20 Sirenen funktionsbereit sein. Derzeit sind zwölf dieser Anlagen auf Dächern installiert. Außerdem schaffte die Stadt vor wenigen Jahren insgesamt vier sogenannte Warnfahrzeuge an, die mit einer mobilen Sirenen- und Durchsageanlage ausgestattet werden. Zwei dieser Warnfahrzeuge waren in der Starkregennacht letzte Woche in Linden und Dahlhausen im Einsatz. Zudem wird über den Rundfunk und natürlich die Nina-App auf dem Smartphone gewarnt.

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