Stadtteilfest

Historisches Riesenrad dreht sich auf der Lindener Meile

Ein echter Hingucker: Das historische Riesenrad dreht wieder auf dem Marktplatz seine Runden.

Ein echter Hingucker: Das historische Riesenrad dreht wieder auf dem Marktplatz seine Runden.

Linden.   Am Wochenende (16./17.9.) findet Lindens beliebte Freiluftfete entlang der Hattinger Straße statt. Neu dabei: ein Kunsthandwerkermarkt.

Die gute Nachricht schickt Stefan Rodemann, Vorsitzender der Lindener Werbegemeinschaft, gleich voraus: „Die Lindener Meile ist für die nächsten Jahre gesichert“, meint er. Denn seit die Gewerkschaft Verdi die zweitägige Veranstaltung vorerst als „Traditionsfest“ anerkannt hat, steht dem verkaufsoffenen Sonntag entlang der Hattinger Straße nichts mehr im Weg. Für die Lindener Kaufleute ist dies ein ganz wichtiges Signal für die Durchführung ihrer Feier. „Die Zukunft sehen wir von daher recht entspannt“,“ so Rodemann.

So wird die Lindener Meile am Wochenende (16./17.9.) wieder für allerhand Trubel im Südwesten sorgen. Was vor rund 20 Jahren unter dem (leidlich drögen) Titel „Handel, Handwerk und Gewerbe“ auf dem Marktplatz begann, ist längst zu einem etablierten Straßenfest für die ganze Familie geworden. Die „Lindener Meile“ interessiert auch die Besucher aus den umliegenden Stadtteilen.

Kunsthandwerkermarkt ist neu dabei

Neu diesmal: ein Kunsthandwerkermarkt. Zwölf Händler aus der Region freuen sich auf die Besucher entlang der Parkbuchten zwischen Hasenwinkeler Straße und Christuskirche. Ebenfalls neu: Die Mobilität-Werk-Stadt Ruhr stellt sich am Samstag (10 bis 16 Uhr) an einem Stand vor dem Seniorenbüro (Hattinger Straße 787) vor und informiert über effektive und nachhaltige Mobilität auch für Senioren. Angeboten werden u.a. ein Rollatorparcours und Praxistipps zum Straßenverkehr.

Der historische Jahrmarkt kehrt zurück auf den oberen Marktplatz. „Das war im letzten Jahr ein großer Erfolg vor allem bei den Kindern“, sagt Stefan Rodemann. Riesenrad, Holzachterbahn, Kettenkarussell und Schifferschaukel warten auf die Gäste, die an den nostalgischen Fahrgeschäften ihren Spaß finden. „Es muss nicht immer nur höher, schneller und weiter sein“, meint Rodemann. „Diese historische Kirmes ist einfach wunderbar.“

Umzug beginnt am Sonntag erst um 15 Uhr

Auch viele Vereine aus dem Südwesten mischen bei der Lindener Meile wieder mit. Vorne weg: die Ruhrlandbühne. Anders als in den Vorjahren wird der traditionelle Umzug am Sonntag von der Alten Timmer Schule zum Marktplatz diesmal erst um 15 Uhr (statt wie bisher um 13 Uhr) stattfinden. Auch der Schützenbund und ein Blumenwagen von Küstermann sind dabei. „Nachmittags ist die Meile viel besser gefüllt, da macht der Festumzug mehr Sinn als am Mittag“, sagt Stefan Rodemann.

Das Bühnenprogramm auf dem unteren Marktplatz ist vielfältig: Schlagersänger Maiko Marcell („Du, ich klau Dir Dein Herz“) und die Sängerin Manu sind am Samstag ab 14 Uhr zu Gast, danach werfen die VfL-Astro-Stars ein paar Körbe (ab 17 Uhr). Saxophonist Wolf Codera, der Lindener Meile seit langem treu verbunden, begrüßt die Sängerin Jean Pearl sowie DJane Ingeborg (19 Uhr).

Sonntag gibt’s ein buntes Programm mit dem Musik- und Tanzverein (12 Uhr), dem Outlaw-Kindergarten (13 Uhr), dem Seemannschor „Die Knurrhähne“ (13.30 Uhr) und dem Karate-Sportzentrum (16.10 Uhr). Die Klezmer-Band „Freylekhs“ spielt um 17 Uhr, ehe Esther Münch ab 18 Uhr den heiteren Schlusspunkt setzt.

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