Historikerpreis für Catherine Hall

Der sechste Bochumer Historikerpreis geht nach Großbritannien: Ausgezeichnet wird die britische Sozial- und Kulturhistorikerin Catherine Hall (*1946 in Kettering). Das gab die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets (Sitz: Haus der Geschichte, Clemensstraße) jetzt bekannt. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis würdigt das Lebenswerk Halls, die bis zu ihrer Emeritierung am University College London lehrte. Klassen- und Geschlechterbeziehungen gehören zu den zentralen Themen der Forschungen von Prof. Hall. Zuletzt untersuchte sie die Bedeutung des Sklavereigeschäftes für den gesellschaftlichen Reichtum Großbritanniens.

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Der sechste Bochumer Historikerpreis geht nach Großbritannien: Ausgezeichnet wird die britische Sozial- und Kulturhistorikerin Catherine Hall (*1946 in Kettering). Das gab die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets (Sitz: Haus der Geschichte, Clemensstraße) jetzt bekannt. Der mit 25 000 Euro dotierte Preis würdigt das Lebenswerk Halls, die bis zu ihrer Emeritierung am University College London lehrte. Klassen- und Geschlechterbeziehungen gehören zu den zentralen Themen der Forschungen von Prof. Hall. Zuletzt untersuchte sie die Bedeutung des Sklavereigeschäftes für den gesellschaftlichen Reichtum Großbritanniens.

Catherine Hall ist die erste Frau, die mit dem Bochumer Historikerpreis ausgezeichnet wird. Seit 2002 wird die Ehrung im Drei-Jahres-Rhythmus von der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets gemeinsam mit der Stadt Bochum, der Ruhr-Universität und der Stiftung der Sparkasse zur Förderung von Kultur und Wissenschaft vergeben. Die Preisverleihung ist für den 15. November im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets geplant.
Foto: Mary Hinkley

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