Betreuung

Grundschule: Baustart für Offenen Ganztag in Sicht

Die Grundschule Hordeler Heide, Teilstandort der Emil-von-Behring-Schule, hat Raumprobleme. Für den Offenen Ganztag soll nun die Kita umgebaut werden. Unser Bild zeigt Kinder während einer Forscherwoche.

Die Grundschule Hordeler Heide, Teilstandort der Emil-von-Behring-Schule, hat Raumprobleme. Für den Offenen Ganztag soll nun die Kita umgebaut werden. Unser Bild zeigt Kinder während einer Forscherwoche.

Foto: Jürgen Theobald

Hordel.   An der Grundschule Hordeler Heide soll der Umbau der ehemaligen Kita die Raumnot im Gebäude entzerren. Container sind eine Zwischenlösung.

Die Nachfrage ist groß, der Raum beengt in der Grundschule Hordeler Heide. „Um mehr Kinder aufnehmen zu können, müssen sogar Container aufgestellt werden“, sagt Ernst Steinbach, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Schulausschusses. „Das Problem ist, dass der Offene Ganztag noch keine eigenen Räume hat und im Schulgebäude unterkommen muss. Das könnte sich aber in absehbarer Zeit ändern.“

„Eigentlich war der Teilstandort der Emil-von-Behring-Schule komplett zweizügig“, sagt Hermann Päuser, SPD-Ratsmitglied für Hordel. „Das ist allerdings vorbei. Die Schule benötigt Platz für den offenen Ganztag, weswegen ein Jahrgang einzügig ist“, sagt Päuser. Im Moment ist es die vierte Klasse, kommendes Schuljahr die erste Klasse. „Allerdings war die Nachfrage bei den Eltern extrem groß“, erklärt Hermann Päuser.

Der offene Ganztag müsse in die ehemalige Kita Hordeler Heide umziehen. Nur so könne die Grundschule im eigentlichen Schulgebäude wieder komplett zweizügig werden.

Jetzt könnte es schnell gehen

Steinbach weiß zu berichten, dass bislang noch kein Bauantrag zur Nutzungsänderung der ehemaligen Kita gestellt wurde. „Den Bauantrag soll ein externes Büro erstellen, aber dafür hat die Stadt bislang kein Geld bereitgestellt.“ Durch Unterstützung des Schuldezernenten Dietmar Dieckmann wurden jetzt Mittel freigegeben, um ein externes Büro mit der Erstellung des Bauantrags zu beauftragen.

Jetzt könnte es schnell gehen. „Wir gehen davon aus, dass eine Baugenehmigung spätestens Ende des Jahres vorliegt. Wenn dann der Haushalt der Stadt genehmigt wird, steht das Geld für einen Umbau im nächsten Jahr zur Verfügung und dann könnte bereits der Umbau beginnen“, erklärt Steinbach.

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