Esienbahnmuseum

Grünes Licht für Innenausbau des Bochumer Eisenbahnmuseums

Schon während des Baus wurde dieses Schmalspur-Dampflokomotive in die Halle des neuen Empfangsgebäudes transportiert.

Schon während des Baus wurde dieses Schmalspur-Dampflokomotive in die Halle des neuen Empfangsgebäudes transportiert.

Foto: Ingo Otto

Bochum.   Neue Empfangshalle wird nach Plänen des Architekturbüros Max Dudler ausgestattet. Museums-Stiftung gibt dazu Geld frei. Aufträge sind vergeben.

Jetzt ist die gute Nachricht perfekt. Vorstand und Kuratorium der Stiftung des Bochumer Eisenbahnmuseums haben auf ihrer letzten Sitzung am 12. April die nötigen Mittel freigegeben, um den Innenausbau des neuen Empfangsgebäudes zu ermöglichen. Als stellvertretender Museumsleiter freute sich Volker Böhm besonders über diese wichtige Entscheidung: „Dies ist ein weiterer Schritt für die Neugestaltung unseres Museums.“ Mit im Schnitt rund 70.000 Besuchern im Jahr gehört es zu den meist besuchten Industriemuseen Deutschlands.

Dieses mit einer Fläche von rund 70.000 Quadratmetern größtes private Eisenbahnmuseum Deutschlands bekommt noch in diesem Jahr einen repräsentativen Empfangsbereich. Dem Empfangsgebäude mit seiner charakteristischen Fassade in historisch roten Klinkersteinen und dem weithin sichtbaren Turm angeschlossen wird ein nutzbarer Beinsteig sein. Von hier aus sollen künftig die Besucher das Museum betreten.

Kassenbereich wird mit hellem Holz ausgestaltet

Und um genau diesen Empfangsbereich ging es auf der letzten Sitzung des Kuratoriums der Stiftung, die das Museum trägt. Mit dem Geld soll der Kassenbereich nach den Plänen von Max Dudler für die erste Ausbaustufe des Museums ausgebaut werden. Der Kassenbereich erhält Schränke und einen Kassentresen aus hellem Holz. Außerdem umfasst der Ausbau auch die Ausstattung für den Mehrzwecksaal, der künftig für Vorträge oder bei Führungen genutzt werden soll.

Wie Volker Böhm auf Anfrage dieser Redaktion mitteilt, sind die Aufträge für den Innenausbau bereits vergeben worden. Gelöst habe sich auch das Problem mit der bisher nur halb fertigen Lüftungsanlage. Wie berichtet, war ein Handwerksunternehmen während des Baus in Konkurs gegangen. Es gibt eine neue Handwerksfirma, die die Restarbeiten ausführen wird. Derzeit laufe noch die Abstimmung zwischen den einzelnen Gewerken. Einen Termin für die Eröffnung der neuen Anlagen gibt es allerdings weiterhin nicht. Nur soviel. Es soll noch in diesem Jahr erfolgen.

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