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Gefeiertes Chorwerk Ruhr bleibt Bochum weiter erhalten

Chorwerk Ruhr gehört seit 1999 zu den Spitzenchören des Landes und wird auch künftig regelmäßig in Bochum zu erleben sein. 

Foto: Chorwerk Ruhr

Chorwerk Ruhr gehört seit 1999 zu den Spitzenchören des Landes und wird auch künftig regelmäßig in Bochum zu erleben sein.  Foto: Chorwerk Ruhr

bochum.   Kulturbüro, Christuskirche und das Vokalensemble verlängern ihre Kooperation um drei weitere Jahre. Nächstes Konzert am Samstag, 21. April.

Das Chorwerk Ruhr gehört zu den bedeutendsten Kammerchören in Deutschland. Im Jahr 1999 von der Kultur-Ruhr GmbH und dem Kommunalverband Ruhrgebiet gegründet, überzeugt das Ensemble aus jungen Profi-Sängern seither mit stimmlichen Leistungen von großer Meisterschaft. Für ihre enorme Spielfreude, die phänomenale Intonation und einen satten Hang zur Waghalsigkeit werden die Sänger vom Publikum nicht selten tosend gefeiert.

Langjährige Verbundenheit mit der Christuskirche

Seit 2000 singt Chorwerk Ruhr die großen Produktionen der Ruhrtriennale. Auch mit der Christuskirche in der Innenstadt verbindet das Ensemble, das seit 2011 unter der Leitung des Dirigenten Florian Helgath steht, eine langjährige Partnerschaft – und das soll auch in Zukunft so bleiben. „Wir wollen Chorwerk Ruhr als Spitzenchor in Deutschland etablieren“, sagt Jürgen Wagner, Projektleiter bei der Kultur Ruhr GmbH. „Dafür brauchen wir das, was im Fußball Heimspiele sind.“ Mit der Christuskirche steht das „Heimstadion“ jetzt direkt nebenan, seitdem die Kultur Ruhr GmbH ihre neuen Räume im Westpark bezogen hat. Entscheidend aber ist: „Die Christuskirche bietet dem Chor eine adäquate Akustik.“

Erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt

Vor drei Jahren hat das städtische Kulturbüro mit Chorwerk Ruhr und der evangelischen Kirche eine Kooperation vereinbart, um zwei Produktionen pro Jahr zeigen zu können: „Diese Art der Kooperation war sehr erfolgreich“, sagt Christoph Schlierkamp vom Kulturbüro. Die Folge: Die Kooperation mit dem Chor wird jetzt um drei Jahre verlängert. Der Vertrag soll in diesen Tagen unterschrieben werden.

Dabei sei der Einsatz öffentlicher Zuschüsse bei den Auftritten von Chorwerk Ruhr gering, so Schlierkamp. „Die Konzerte finanzieren sich weitgehend aus eigener Kraft. Wir sichern eher ein Restrisiko ab.“

Nächstes „Heimspiel“ am kommenden Samstag (21.4.)

Die nächste Gelegenheit, das Chorwerk Ruhr in Aktion zu erleben, bietet sich am Samstag (21.) in der Christuskirche. Auf dem Programm stehen Werke aus dem 16. und dem 20. Jahrhundert, Kompositionen aus der Zeit der englischen Reformation und der baltischen Revolution. Der Titel: „Er stürzt die Mächtigen.“

Beginn: 20 Uhr, Einführung: 19.30 Uhr. Karten (22, erm. 11 Euro) unter www.christuskirche-bochum.de

www.christuskirche-bochum.de

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