Finanzspritze zum Ausbau technischer Innovationen

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Eine gute Investition in die Zukunft des eigenen Unternehmens: Die Konrad Armaturentechnik GmbH erhielt den ersten „InnoScheck.Ruhr“. „Um weiterhin international wettbewerbsfähig zu agieren, muss ich meine Geschäftsprozesse digitalisieren. Die Beratungsleistungen des Schecks ermöglichen mir das Thema anzugehen“, sagt dazu Geschäftsführer Lutz Löbardt.

1939 gegründet und vor sechs Jahren durch den jetzigen Geschäftsführer übernommen, fertigt die Firma Armaturen etwa für Kraftwerke, Montanunternehmen oder die Petrochemie. Die Kunden sitzen überall auf der Welt. Das bedeutet einen umfangreichen Vertrieb. Eine Digitalisierung der Prozesse steigere die Effizienz enorm.

Attraktives Instrument

„Mit dem Inno-Scheck haben wir ein attraktives Instrument geschaffen, von dem Bochum mit seiner traditionell starken Produktionswirtschaft ungemein profitieren wird“, sagt Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochumer Wirtschaftsentwicklung. Das Ziel des Schecks: die Förderung von technischen Innovationen in der regionalen Industrie zu äußerst attraktiven Bedingungen. Der Vorteil: keine Eigenbeteiligung, kein bürokratischer Aufwand und bis zu 5000 Euro Fördersumme.

Das Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderungen aus Bochum, Herne, Dortmund, Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der IHK Mittleres Ruhrgebiet, der IHK Dortmund sowie der Handwerkskammer Dortmund besteht bereits seit 2009. Gefördert wird das Projekt durch Landesmittel und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE NRW). Es ist ein Projekt zur Unterstützung der Bochumer Produktionswirtschaft durch die Bochumer Wirtschaftsentwicklung.

Bis 2019 können alle produzierenden und produktionsnahen mittelständischen Unternehmen den Inno-Scheck Ruhr beantragen. Interessierte Unternehmen wenden sich direkt an den Innovationscoach Peter-Christian Zinn, 0234/ 610 63-154, peter.zinn@bochum-wirtschaft.de. Die Bochumer Wirtschaftsentwicklung sieht sich als Dienstleister für alle Bochumer Firmen. Sie hilft neuen Firmen auf die Beine und ist im Kontakt mit der Unternehmerschaft vor Ort.

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