Feuerwehr-Gewerkschaft kritisiert Verdi

Die Kritik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am neuen Brandschutzbedarfsplan stößt bei den Kollegen der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft auf Unverständnis. „Aus unserer Sicht ist eine Maximalforderung zum jetzigen Zeitpunkt denkbar ungünstig und nachgerade eine Aufforderung zum Rückschritt“, schreibt DFeuG-Sprecher Udo Lipp in einer Stellungnahme zum WAZ-Bericht. Verdi habe zudem ausreichend Möglichkeit gehabt, über die Personalräte Einfluss zu nehmen.

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Die Kritik der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am neuen Brandschutzbedarfsplan stößt bei den Kollegen der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft auf Unverständnis. „Aus unserer Sicht ist eine Maximalforderung zum jetzigen Zeitpunkt denkbar ungünstig und nachgerade eine Aufforderung zum Rückschritt“, schreibt DFeuG-Sprecher Udo Lipp in einer Stellungnahme zum WAZ-Bericht. Verdi habe zudem ausreichend Möglichkeit gehabt, über die Personalräte Einfluss zu nehmen.

Lipp lobt die Arbeit von Oberbürgermeister, Dezernent und Feuerwehr-Chef und fragt: „Warum werden diese Dinge nicht gewürdigt? Wichtig an dieser Stelle ist doch das Wissen derer, die an der Basis arbeiten, der aktiven Feuerwehrleute.“

Verdi kritisiert unter anderem, dass die Hilfsfrist im neuen Bochumer Brandschutzbedarfsplan auf 11,5 Minuten festgeschrieben wird. Die Empfehlung der AG der Berufs-Feuerwehrchefs hingegen sei 9,5 Minuten.

Lipp lässt das nicht gelten. Wer intern gut vernetzt sei, wisse, dass der neue Brandschutzbedarfsplan sehr wohl die Verkürzung der Hilfsfrist als zentrales Handlungsfeld aufführe. Gewachsene Prozesse seien aber nicht von heute auf morgen zu ändern. „Das braucht Zeit.“

Die DFeuG appelliert an alle Ratsmitglieder, den neuen Brandschutzbedarfsplan zur Umsetzung zu verabschieden. Denn anderenfalls stehe das (Horror-) Szenario im Raum, dass die Feuerwehr an dem Punkt stehe, an dem sie schon vor einem Jahr war. Eine Verzögerung bei der Erneuerung der Feuerwehr Bochum würde weder den Bürgern zugutekommen noch den Beteiligten gut zu Gesicht stehen, so Lipp.

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