Betrugsversuche

„Falsche Polizisten“ nutzen Mordfall für Trickbetrug aus

Ein Wagen der Spurenermittler vor dem Tathaus (li.).

Ein Wagen der Spurenermittler vor dem Tathaus (li.).

Foto: Svenja Hanusch

Bochum.   „Falsche Polizisten“ treiben in der Bochumer Kappskolonie ihr Unwesen. Den Mordfall in der Siedlung nutzen sie aus, in Häusern zu stehlen.

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„Verwerflicher geht es nicht mehr“, schreibt die Polizei. Unbekannte Täter nutzen das tödliche Verbrechen in der Kappskolonie dazu aus, um Anwohner bestehlen zu wollen. Es sind Trickbetrüger, die sich unter dem Vorwand der aktuellen Ermittlungen der „MK Hordel“ am Telefon melden und sich dann Zutritt zu Privatwohnungen im Umfeld des Tatortes verschaffen wollen. Alle Versuche sind aber gescheitert, weil die Bewohner den versuchten Betrug am Telefon rechtzeitig erkannt und dann aufgelegt haben. Nachher riefen sie die echte Polizei an. Die Kappskolonie werde jetzt „noch intensiver von unseren uniformierten und zivilen Polizeikräften bestreift“, so ein Polizeisprecher.

Die Polizei erfragt die Vermögensverhältnisse nicht

Er betont nochmal „ganz deutlich“: „Die Polizei erfragt die Vermögensverhältnisse nicht - weder per Telefon noch an der Haus- oder Wohnungstür! Lassen Sie Unbekannte nicht ins Haus und übergeben Sie niemals ihre Wertsachen an einen vermeintlichen Polizisten. Wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen, rufen Sie über den Notruf „110“ sofort Ihre „Richtige Polizei!“

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