Kultreihe

Falcon-Fans appellieren im Internet: Pam, mach weiter!

Stefanie Heinzmann (li.) zählt zu Künstlerinnen, mit denen Pamela Falcon regelmäßig gemeinsam die Bühne rockt (hier beim Zeltfestival). Zum Finale der „New York Nights“ am 30. Januar werden 20 Gastsänger im Riff erwartet.

Stefanie Heinzmann (li.) zählt zu Künstlerinnen, mit denen Pamela Falcon regelmäßig gemeinsam die Bühne rockt (hier beim Zeltfestival). Zum Finale der „New York Nights“ am 30. Januar werden 20 Gastsänger im Riff erwartet.

Foto: Ingo Otto

Bochum.   Pamela Falcon hat das Aus für ihre „New York Nights“ in Bochum angekündigt. Nun starten Fans eine Online-Petition und bitten: Pam, mach weiter!

„The Show must go on!“ Meint Claudia Siepmann. Und meinen bislang 120 weitere Unterstützer einer Online-Petition. Ihr Ziel: Pamela Falcon zum Weitermachen zu bewegen. Ihre Hoffnung: Die 1000. „New York Night“ im Bermudadreieck soll nicht die letzte sein.

Das Finale naht. Für den 30. Januar hat Pamela Falcon das Ende ihrer rekordverdächtigen Konzertreihe angekündigt. Nach über 19 Jahren, mit der 1000. Show, soll Feierabend für die „New York Nights“ sein, bei der die US-Amerikanerin immer wieder mittwochs in der Bermuda-Halle Riff auf der Bühne steht, mit ihr ebenso stimmstarke Gäste aus Pop, Rock und Soul.

„Die 1000“, sagte Pamela Falcon im Dezember im WAZ-Gespräch, „hatte ich lange im Kopf. Ich dachte immer: Das muss ich erreichen. Danach ist es vorbei.“ Fortan, sagt sie, wolle sie sich mehr um ihre Familie in den USA und ihren Job als Stimmentrainerin kümmern, bei dem sie u.a. mit Schlagerstar Vanessa Mai zusammenarbeitet.

Bisher 121 Unterzeichner

Doch gegen den Abgesang regt sich Widerstand. „Wir hoffen, dass wir Pamela mit genügend Unterschriften überzeugen können, für uns im Riff weiter zu singen“, sagt Claudia Siepmann, ein Fan der ersten Stunde. Mit weiteren Stammgästen hat die Dortmunderin im Internet eine Unterschriftensammlung gestartet. „Unzählige unvergessliche Momente durften wir erleben“, heißt es in dem Aufruf. „Mit der Petition möchten wir Pam zeigen, dass es ohne sie nicht geht. Damit darf nicht einfach Schluss sein! Jeder, der die New York Night erlebt hat, weiß, was gemeint ist!“

121 Unterzeichner hatten sich der Petition bis gestern angeschlossen. Dabei ist auch Claudia Siepmann klar, dass die wöchentlichen Shows bald wohl Geschichte sind. Aber mit Glück könnten ja alle vier, sechs oder acht Wochen die Lichter im Riff wieder angehen.

„Never say never“, sagt der Manager

Auf WAZ-Anfrage zeigt sich Manager Al Falcon „erfreut und überrascht“. „Es ist eine große Ehre, dass für unsere Show eigens eine Online-Petition läuft. Damit hätten wie niemals gerechnet.“

Zwar bekräftigt er das Aus für die „New York Nights“: „Das steht fest. Daran gibt es keinen Zweifel.“ Es gelte aber: „Never say never“, sag’ niemals nie. „Selbstverständlich ist es möglich, dass Pam nochmal ins Riff zurückkehrt“, betont Al Falcon. „Jedoch nicht mehr wie bisher in Form einer festen Reihe: in welchem Rhythmus auch immer.“ Das wäre eine Rückkehr genau zu dem Druck, von dem sich Pam mit ihrer Entscheidung lösen wolle.

Klar sei: Die Rockröhre wird auch weiterhin in Bochum ihre Stimme erheben, wenn nicht im Riff, so doch bei Bochum Total oder beim Zeltfestival Ruhr.

The Show must go on!

Die Online-Petition ist auf www.openpetition.de/nynmustgoon zu finden. Zielvorgabe sind 500 Unterzeichner innerhalb von zwei Monaten.

www.openpetition.de/nynmustgoon www.openpetition.de/nynmustgoon www.openpetition.de/nynmustgoon www.openpetition.de/nynmustgoon

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