Bundespolizei

Fahrgast aus Bochum landet nach Schwarzfahrt in der JVA

Bei einer Fahrausweiskontrolle flog der Mann aus Bochum auf. Er wurde mit Haftbefehl gesucht (Symbolbild).

Bei einer Fahrausweiskontrolle flog der Mann aus Bochum auf. Er wurde mit Haftbefehl gesucht (Symbolbild).

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

Bochum.  Das war eine folgenschwere Schwarzfahrt: Ein Bochumer wurde im Zug ohne Fahrschein erwischt und landete in der JVA. Er wurde bereits gesucht.

Nach einer Schwarzfahrt in der Bahn ist ein 39-jähriger Bochumer im Gefängnis gelandet. Wie die Bundespolizei berichtet, hatte der Mann den RE 16 am Dienstagmittag zwischen Bochum und Hagen ohne Fahrausweis benutzt und wurde erwischt. Beim fahndungsmäßigen Abgleich seiner personenbezogenen Daten im Hagener Hauptbahnhof stellte sich heraus, dass gegen den Bochumer ein Haftbefehl der Bochumer Staatsanwaltschaft vorlag.

Von der Bundespolizei ging es direkt in die JVA

Das Amtsgericht hatte ihn bereits im Januar 2015 wegen versuchten Schwarzfahrens, Diebstahls mit Waffen und Hehlerei zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Von dieser Strafe hatte er noch 143 Tage zu verbüßen.

Die Polizisten lieferten ihn in die Hagener JVA ein. Zudem wurde ein neues Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung eingeleitet.

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