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Essener (21) belästigt Sehbehinderte am Hauptbahnhof Bochum

Ein 21-jähriger Essener soll am frühen Samstag (19. September) eine sehbehinderte Frau am Bochumer Hauptbahnhof belästigt haben. Der Mann war schon zuvor polizeibekannt. (Symbolbild)

Ein 21-jähriger Essener soll am frühen Samstag (19. September) eine sehbehinderte Frau am Bochumer Hauptbahnhof belästigt haben. Der Mann war schon zuvor polizeibekannt. (Symbolbild)

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum/Essen.  Ein 21-jähriger Essener soll eine sehbehinderte Frau am Bochumer Hauptbahnhof belästigt haben. Der Mann war schon zuvor polizeibekannt.

Ein 21-jähriger Mann aus Essen soll am frühen Samstagmorgen (19. September) eine sehbehinderte Frau im Bochumer Hauptbahnhof belästigt haben. Bundespolizisten nahmen den alkoholisierten und mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen stehenden Mann in Gewahrsam, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Gegen 6 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einem Bahnsteig im Bochumer Hauptbahnhof gerufen. Nach Angaben von Zeugen soll der Essener dort eine 30-jährige sehbehinderte Frau belästigt haben. Als Bundespolizisten auf dem Bahnsteig eintrafen, war der 21-Jährige gerade dabei, sich lautstark mit anderen Personen zu streiten, welche auf die Situation aufmerksam geworden waren.

Essener weigert sich trotz Polizei-Aufforderung den Bochumer Hauptbahnhof zu verlassen

Nach Angaben der Frau aus Bochum soll es zu keinem Übergriff des 21-Jährigen gegen sie gekommen sein. Deshalb wurde dem Essener ein Platzverweis für den Hauptbahnhof erteilt. Trotz mehrfacher Aufforderungen weigerte sich der 21-Jährige laut Polizei vehement, die Örtlichkeit zu verlassen. Deshalb sollte er aus dem Bahnhof geführt werden. Dagegen wehrte sich der Mann, woraufhin er überwältigt und zur Wache gebracht wurde.

Dort wurde ihm nach Rücksprache mit der Justiz eine Blutprobe entnommen und er wurde später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den bereits polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die 30-jährige Bochumerin blieb vorerst in der Wache der Bundespolizei und wurde später dort von einem Mitarbeiter ihrer Wohneinrichtung abgeholt.

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