WAZ-Aktion

Erdbeerpflückaktion für WAZ-Leser auf einem Bochumer Hof

WAZ Aktion Erdbeeren pflücken, hier Mio (5), Alara (3) und Emilia (5) v.l.  auf dem Hof Appelbaum in Bochum Wattenscheid.

WAZ Aktion Erdbeeren pflücken, hier Mio (5), Alara (3) und Emilia (5) v.l. auf dem Hof Appelbaum in Bochum Wattenscheid.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.   Erneut bot die WAZ Bochum eine Erdbeer-Pflück-Aktion an. Auf dem Hof Appelbaum gab es für WAZ-Leser eine Ermäßigung auf die roten Früchte.

Regionale Erdbeeren selbst gepflückt vom Feld – diese Möglichkeit reizte bei hochsommerlichen Temperaturen so manchen WAZ-Leser. Bei der Erdbeerpflückaktion treffen schon morgens motivierte Familien an den Erdbeerfeldern am Hof Appelbaum in Sevinghausen zusammen. Auch um den Kindern mal zu zeigen, dass die Beeren nicht direkt im Schälchen wachsen. So auch Jörg Riemann mit seinem Sohn Marcello. „Im Supermarkt ist alles billig und auch lecker, aber die Erdbeeren hier sind ein Erfolgserlebnis. Sie schmecken noch viel besser. Und wann haben wir schon mal die Möglichkeit, selbst Erdbeeren zu pflücken?“, sagt der 49-Jährige.

Hüpfburg und „Tattoos“ für Kinder

Marcello trägt bereits einen vollen Korb mit Erdbeeren und ist sichtlich zufrieden: „Ich war auch schon auf der Hüpfburg und habe mir ein Tattoo machen lassen“, sagt der 6-Jährige. Dabei hält er stolz seinen Arm in die Höhe, auf dem ein bunter Stern zu sehen ist. Am Leser-Stand der WAZ bekommen die Kinder kostenlose Glitzertattoos, da neben steht eine Hüpfburg, auf der die Kinder schon fleißig herumspringen.

Auch Barbara Eggers hat ganze Arbeit geleistet: Sie pflückt im Auftrag ihrer Familienmitglieder und backt später noch Erdbeerkuchen: „Wir wohnen in der Nähe und kaufen die Erdbeeren vom Hof Appelbaum gerne. Es geht nichts über regionale Erdbeeren. Da schmeckt der Kuchen gleich viel besser.“

Marmelade, Sirup und natürlich Erdbeerkuchen

Susanne Jortzik möchte Marmelade und Sirup aus den Erdbeeren machen. Die 59-Jährige freut sich sehr über die Möglichkeit des Pflückens: „So kann ich selber schauen, welche Beeren die schönsten sind. Generell kaufe ich nur deutsche Erdbeeren. Die ausländischen esse ich nicht. Sie haben zu viele Pestizide“.

Gegen Mittag brennt die Sonne heiß vom Himmel herab, die Temperaturen brechen die 30 Grad-Marke. Das Feld mit den Freilanderdbeeren ist nun beinahe leer gepflückt. Die Erdbeerpflücker dürfen nun in einen von Patrick Appelbaums Folientunneln weiter machen. Sie schrecken auch vor der Wärme nicht zurück, die sich unter den weißen Wänden anstaut.

„Noch bis nächste Woche ernten wir die Erdbeeren in den Tunneln“, so Patrick Appelbaum, der für die Erdbeerernte zuständig ist. Noch bis Ende Juni rechnet der junge Landwirt damit, auf dem freien Feld zu ernten: „Dieses Jahr läuft die Ernte besser als letztes. Es ist im Mai nicht schon so heiß gewesen. Die Beeren haben mehr Zeit und reifen nicht alle auf einmal. Das schmeckt man auch.“

Landwirt bietet auch Himbeeren an

Seit einigen Tagen verkauft Patrick Appelbaum nun zusammen mit den Erdbeeren auch Himbeeren aus dem Folientunnel an den Ständen am Wattenscheider Hellweg 249.

Die Pflücker dieses Tages freuen sich über ihre Ausbeute. Die 13-jährige Beeke und ihr Bruder Lewin befinden die Beeren für „sehr saftig und lecker“. Alle sind sich einig: Es ist wichtig, regional und saisonal zu konsumieren.

Susanne Jortzik fasst es zusammen: „Wenn Kirschzeit ist, esse ich Kirchen, ist Erdbeerzeit, dann gibt es Erdbeeren. Im Winter kann man sich dann schon auf die kommende Saison freuen“.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben