Parkplatznot

Ende der Parkplatznot am Knappschaftskrankenhaus in Sicht

Für Besucher ist ein Teil des neuen Parkplatzes bereits freigegeben – erreichbar durch den vorderen, kleineren Parkplatz.  Foto:Andreas Beyna/ Fotoabteilung UKKK Bochum

Für Besucher ist ein Teil des neuen Parkplatzes bereits freigegeben – erreichbar durch den vorderen, kleineren Parkplatz.  Foto:Andreas Beyna/ Fotoabteilung UKKK Bochum

Langendreer.   Am Knappschaftskrankenhaus Langendreer stehen nun weitere Stellplätze bereit. Das geplante Parkhaus mit 600 Plätzen soll in einem Jahr stehen.

Der Parkdruck rund um das Knappschaftskrankenhaus in Langendreer ist seit Jahren immens. Anwohner klagen immer wieder, dass die Nebenstraße zugeparkt sind. Nun ist aber tatsächlich ein Ende der Parkplatznot in Sicht. Ein weiterer Parkplatz, der seit ein paar Monaten auf Betreiben des Universitätsklinikums gebaut wird, soll im Laufe der nächsten Woche komplett freigegeben werden. Und auch mit dem Bau des Parkhauses kommt man voran. Wenn es nach Geschäftsführer Hans-Peter Jochum geht, sollen im Frühjahr die Bagger rollen.

Mitarbeiterparkplatz fällt weg

Knapp über 600 Parkplätze soll das neue Parkhaus fassen, das auf dem jetzigen Mitarbeiterparkplatz stehen wird. Da dieser mit Beginn der Bauarbeiten wegfällt, sollen die Beschäftigten des Klinikums in der Übergangszeit auf den nun fast fertigen neuen Parkplatz ausweichen . Dort stehen in Kürze 134 neue Parkplätze zur Verfügung – 65 für Besucher und Patienten, 69 für Bedienstete.

Parkdruck aus dem Viertel nehmen

Der Teil für die Besucher ist bereits seit einer Woche freigegeben und wird auch schon rege genutzt. Erreichbar ist er vorerst über den anderen Parkplatz am seitlich gelegenen Grünstreifen, den das Universitätsklinikum vor drei Jahren mit 56 Stellplätze eröffnet hatte, um schon etwas Parkdruck aus dem Viertel zu nehmen.

Künftig wird der neue Parkplatz allerdings über die Stichstraße neben der Hausnummer In der Schornau 17 (kurz vor der Bahnlinie) anzufahren sein. Aktuell müssen dort noch einige Erdarbeiten erledigt werden. Und auch die Schrankenanlage fehlt noch. „Wenn das Wetter mitspielt, sollte die Zufahrt innerhalb der nächsten zwei Monate fertig sein“, sagt Hans-Peter Jochum. Die Mitarbeiterparkplätze müssten jetzt nur noch nummeriert werden, dann würden auch sie in den nächsten Tagen freigegeben werden.

Anfang 2020 soll „das Ding“ stehen

Auch der Fahrplan für den Bau des Parkhauses steht. „Wir haben alles beantragt, was zu beantragen war“, sagt Hans-Peter Jochum. Vom Bundesversicherungsamt fehle lediglich noch eine Stellungnahme. Auch die Bergbausicherung sei im Gange. „Die Planung steht soweit, von daher hoffe ich, dass wir das Ding Anfang 2020 stehen haben.“ Jochum lobt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Wegen der Auflagen, bei denen es u.a. um Blend- und Lärmschutz geht, sind wir im ständigen Austausch mit dem Bauamt. Das klappt ganz hervorragend.“ Man werde das Parkhaus selbst finanzieren, bauen und dann auch in Eigenregie betreiben, stellt Hans-Peter Jochum noch einmal klar.

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