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Ein Kalender nur für Mädchen

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Einen Kalender nur für Mädchen „Just for Girls“ gibt es anderenorts schon länger. Nun ist der Mädchenmerker auch in Bochum angekommen. Gleichstellungsbeauftragte Regina Czajka will damit „die Mädchenarbeit anschieben. Die Berufswahl ist existenziell. Mit dem Mädchenmerker soll die Orientierung verbessert werden“.

5000 Exemplare wurden in erster Auflage gedruckt. Sie sind in der ersten Schulwoche an Schülerinnen aller Schulformen der Klassen 8, 9 und 10 verteilt worden. Er kommt gut an, hilft mit Tipps zu Bewerbung, Studium und Beruf sowie Hinweisen auf Ausbildungsberufe jenseits der üblichen Bestenliste weiter, wie Schülerinnen der Erich-Kästner-Gesamtschule bestätigen. „Ich finde auch gut“, sagt Nicole (15), „dass es ein Buch ist. Ein App wäre vielleicht auch eine gute Idee, aber so ist es greifbarer.“ Auch Natalie (14) sieht den praktischen Nutzen: „Man darin etwas ankreuzen. Wenn es nur eine App wäre, würde es zuviel Akku ziehen, wenn ich viel darin arbeite.“ Ceylan (14) dagegen vermisst „Hinweise für Menschen mit Kopftuch“. Sie wird es dann vielleicht im nächsten Jahr geben.

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