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Eickhoff-Preis für zwei kluge Köpfe

Eickhoff-Geschäftsführer Paul Rheinländer führt die Preisträger Dr. Ing. Felix Schuster und Dr. Ing. Andreas Jäger persönlich durch das Werk.

Eickhoff-Geschäftsführer Paul Rheinländer führt die Preisträger Dr. Ing. Felix Schuster und Dr. Ing. Andreas Jäger persönlich durch das Werk.

Foto: FUNKE Foto Services

Bochum.  Felix Schuster und Andreas Jäger erhalten den mit jeweils 3000 Euro dotierten Eickhoff-Preis.

Der eine hat sich damit befasst, Hintertürchen für Angreifer beim Cloud Computing zu schließen. Den anderen beschäftigte, wie Wissenslücken über Stoffe in der gasförmigen, flüssigen und festen Phase geschlossen werden. Dr. Felix Schuster und Dr. Andreas Jäger legten dazu „herausragende Doktorarbeiten“ vor und erhielten am Freitag außerdem den mit jeweils 3000 Euro dotierten Eickhoff-Preis. Gewürdigt werden damit nicht nur exzellente Forschungsarbeiten, sondern auch „die fruchtbare Verbindung zwischen dem RUB-Campus und Unternehmen mit lokalen Wurzeln“, wie es heißt.

Die Firma Eickhoff stiftete den Preis erstmals 1989 anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens und verleiht ihn seit dem jährlich für je eine herausragende Dissertation aus den Bereichen Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Felix Schuster (30) hat von 2006 bis 2011 IT-Sicherheit an der Ruhr-Uni studiert und anschließend an seiner Doktorarbeit geschrieben. Zunächst analysierte er bislang gängige Schutzmaßnahmen für Software und ihre Schwachstellen und entwickelte ein Verfahren, das gezielt unbekannte Hintertüren in Software auffindet. Zudem entwickelte er ein mittlerweile patentiertes effizientes Verfahren, das Daten und Programmcode während der Verarbeitung in der Cloud geheim hält und vor Manipulationen schützt.

Mittlerweile lebt er in Cambridge und arbeitet dort für Microsoft Research an der Entwicklung praxistauglicher Verfahren für sicheres Cloud-Computing.

Im Jahr 2015 schloss er seine Doktorarbeit am Lehrstuhl für Systemsicherheit von Prof. Thorsten Holz an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik ab und arbeitet jetzt an der Technischen Universität Dresden.

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